IMPRESSUM: Maxim Pouska Werthauserstr. 73 47226 Duisburg Tel.: 0163833615 maximpouska@hotmail.com Inhaltlich verantwortlich: Maxim Pouska
Donnerstag, Oktober 13, 2011
Früher war alles besser - Kanada Einwanderung für Investoren
Dazu ein Artikel aus der Zeitung Toronto Sun:
Immigration backlog keeping millionaires out of Canada
By Tom Godfrey ,Toronto Sun
First posted: Friday, October 07, 2011 07:15 PM EDT
TORONTO - More than 22,500 foreign millionaires are waiting abroad to resettle in Canada, bringing with them more than $9 billion to help cash-strapped Ottawa, immigration officials say.
„There are about 16,400 millionaires alone in Hong Kong, Jim Versteegh, a federal immigration program manager at the Canadian consulate in Hong Kong, said about classified numbers released this week…“
„He said it’ll take about 12 years for visa officers to process the backlog of cases.“
So schnell können die kanadischen Bürokraten nicht arbeiten, um das einmal angestrebte Ziel „Bearbeitungszeit für Investoren ein Jahr“ zu erreichen.
Just Canada
Sonntag, August 28, 2011
das kanadaforum ist wieder aktiv - urlaub zu ende
danke an die moderatoren, dass die uns auch mal in urlaub geschickt haben.
uff - war das ein entzug : - )))
und wie war es bei euch?
http://kanada.siteboard.eu/index.php
viele fragen sind nun ...
take care
Samstag, August 13, 2011
Urlaubs-Pause : Das kanada forum
zur information.
das forum:
Das Kanada Forum
Informationen rund um das Land, den Urlaub und das Auswandern.
http://kanada.siteboard.eu/
hat eine urlaubspause eingelegt - freiwillig.
habe diese information gerade in einem telefonat erhalten.
fragen dazu könnt ihr die über die kommentar-funktion stellen.
bonne chance
maxim
Mittwoch, April 13, 2011
Art Cologne - SKULPTUREN FABRIK - KUNSTPRODUKTION
Kunst wird immer "produziert". Max Ernst war mal in der Produktion von Eiffeltürme für Touristen beschäftigt.
Johannes Jensen ist derzeit Postgraduierter an der Kunsthochschule für Medien, Köln und stellt in der Sonderschau auf der Art Cologne 2011 sein Projekt JENSENs SKULPTUREN FABRIK aus.
Nicht jedem wird gefallen, was er macht, aber es ist funny. Hier ein
Videolink zu JENSENs SKULPTUREN FABRIK .
Mehr darüber und die Kunstmesse folgt.
Hier zwei Bilder. Im Ersten wird ein Blog - gesponsert von BASF - in der selbst gebauten Maschine bearbeitet. Im zweiten Bild sieht man eine fertige Skulptur, in einem dunkleren Material, und Jensen steht am Regal, wo die "Produktion" zum Verkauf auf Interessierte wartet. Auflage 1 Million Exemplare, sagte der Künstler. OK - Eiffeltürme wurden sicherlich inzwischen zu Milliarden verkauft.

© Johannes Jensen, 2011, © Foto Maxim Pouska

© Johannes Jensen, 2011, © Foto Maxim Pouska
Sonntag, April 03, 2011
Anthony Cragg – Ausstellung im MKM Museum Küppersmühle

Tony Cragg. © Foto: Maxim Pouska
Empfehlenswert, besuchen Sie die Ausstellung, erzähle ich jedem, der mich darauf anspricht.
Besonders beeindruckend ist die künstlerische Entwicklung von Tony Cragg von den Siebzigern des vergangenen Jahrtausends bis zum ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausend. Dabei kann man sicher sein, dass er die Erforschung des Materials und seine Umsetzung in Skulpturen weiterführen wird. Das Cragg inzwischen auch Computer als technisches Werkzeug einsetzt ist normal. Allerdings will er in der realen Welt seine Skulpturen zeigen und an öffentlichen Plätzen, in Museen oder den Gärten von Sammlern sowie seinem eigenen stehen haben. Die virtuelle Welt interessiert ihn nicht.
Dazu habe ich einen längeren Artikel für das Magazin TELEPOLIS geschrieben, der am 03.04.2011veröffentlicht wurde. Der Titel ist „Vom Grobschlächtigen zum Schönen - Schichtwechsel an der Kunstakademie Düsseldorf“.
Wer den Artikel liest, wird sich wundern, warum dort keine Bilder der Skulpturen von Cragg zu sehen sind. Das hat seine Ursache im inzwischen sehr ausgefeilten Urheberrecht – das fast nur Juristen detailliert kennen.
Darum sind hier meine Bilder der ausgestellten Werke zu sehen. Allerdings verschwinden die wieder nach dem Ende der Ausstellung. Das Datum - 13. Juni 2011 - habe ich bereits rot im Kalender angestrichen!
Das bedarf einer Erklärung und die folgt nun.
Jeder Künstler hat das Urheberrecht (Copyright ©) an seinen Werken. Wird sein Werk von einem Fotografen abgelichtet, dann haben beide an dem Bild des Fotografen ein ©. Der Fotograf, der es veröffentlichen will, beispielsweise in einem Magazin oder im Internet, und damit Geld verdient – als Journalist, Berufsfotograf oder Kritiker – muss darum den Künstler fragen, ob er sein Foto vom Werk des Künstlers auch veröffentlichen darf! Das hat er oder sie vor der Veröffentlichung zu machen. Der Künstler kann das genehmigen oder verweigern und auch Honorar vom Fotografen oder dem Verlag, in dessen Publikation das Bild veröffentlicht werden soll, fordern. Ist der Künstler auch noch Mitglied von der VG Bild-Kunst, dann wird diese auf ewig von einem Verlag oder Fotografen Honorare fordern, wenn das Bild beispielsweise im Internet viele Jahre zu sehen ist.
Bei Journalisten, wie ich einer bin, ist es zwar üblich, dass man bei der Pressekonferenz Fotos machen kann, die auch veröffentlichen darf – aber nur über den Zeitraum der Ausstellung – danach nicht mehr ohne explizite Zustimmung des Künstlers.
Diese Genehmigung habe ich von Markus Lüpertz erhalten aber nicht von Tony Cragg. Die Redaktion von TELEPOLIS entschied darum, keine Fotos seiner Werke zu bringen. Ich kann das machen, hier im Blog, aber auch nur bis zum Ende der Ausstellung.
Zu dem Thema werde ich noch etwas schreiben, den die „industrielen Sachaufnahmen“ der Kunstwerke ist nicht immer geeignet, deren Bedeutung zu zeigen. Das beste Beispiel ist das Foto der „Statue of Balzac“ von Rodin, die Edward Steichen im Mondlicht, fotografierte. Abgebildet im Buch „The Art of Rodin“ by Louis Weinberg, 1918, verdeutlicht dieses Bild den Unterschied zu den weiteren normalen Sachaufnahmen der Skulpturen im Buch sehr deutlich.
Nun ohne Bilder - weitere Kommentare – dazu steht alles bei TELEPOLIS.

Ausstellungsbesucher. © Foto: Maxim Pouska
Montag, März 28, 2011
Politik und Auswanderung nach Kanada
Was bedeutet das für Auswanderer aus Deutschland, die nach Kanada einwandern wollen? Je nach Ausgang der Wahl werden die Bedingungen noch stromlinienförmig auf die Bedürfnisse der Unternehmer eingestellt oder etwas fairer für alle Immigranten gestaltet.
Gewinnt, der im Moment zum Rücktritt gezwungene, Stephen Harper, Prime Minister of Canada, und Führer der Conservative Party, dann wird der Kurs weiter in Richtung: kurzfristige wirtschaftliche Orientierung zur Einwanderungspolitik sein.
Gewinnt Michael Ignatieff, Chef der Liberal Party of Canada, stärkster Herausforderer von Harper, kann man mit mehr Fairness rechnen – wie auch immer das dann umgesetzt wird.
Nun hat die Regierung unter Harper auch positive Änderungen für Einwanderer, die zuerst als Zeitarbeiter (Temporary Foreign Worker) mit einem Work Permit einreisen, in den neuesten Änderungen des Einwanderungsgesetzes vorgesehen, die ab 01.04.2011 in Kraft gesetzt werden. Damit werden auch „Strafen“ für ausbeuterische Arbeitgeber in das Gesetz aufgenommen. Das beweist beispielsweise die immer wieder beschriebene Ausbeutung – manche sagen Sklaverei – die ein Arbeitnehmer ausgesetzt sein kann, wenn er mit ein Work Permit Visa nach Kanada zieht. Berichte darüber findet man in allen internationallen Foren, nicht nur in deutschsprachigen Foren. Es gibt selbstverständlich auch gute und sehr gute Arbeitgeber – die sind in der Mehrzahl, aber die Negativen gibt es auch.
Die direkte Einwanderung mit einem Permanent Residence Visa über das „Federal Program“, ohne vorher einen Arbeitsvertrag zu haben, ist aber weiterhin nur auf eine sehr, sehr kleine Gruppe von Berufen beschränkt. Als Schwierigkeit kommt hinzu, dass diese Berufe fast ohne Ausnahme in Kanada eine erneute Lizenzierung (Berufsanerkennung) voraussetzen, um in diesen Berufen auch arbeiten zu dürfen.
Welche Regierung auch immer am 2. Mai die Kanadier wählen – leichter wird die Einwanderung nicht.
Freitag, März 18, 2011
Bär und Frau

Also – in Kanada gibt es ja genug Bären der verschiedensten Art, wie auch Frauen. Aber dieser Bär und diese Frau in einer Waldlandschaft mit See stammen mit Sicherheit nicht aus Kanada. In Kanada läuft man nicht unbedingt so durch den Wald – wegen der Moskitos. Auch würde man eher Pfefferspray dabei haben, um den Bär zu vertreiben, statt ihn mit einem Stecken zu necken. Der Maler und Bildhauer Max Klinger sah das allerdings anders und so zeichnete er dieses nette Bild. Bis zum 1. Mai sind Arbeiten von ihm im Lehmbruck Museum, Duisburg zu sehen.

Interessant ist auch die Skulptur des Athleten Rasso von Klinger, im Vergleich zu dem schweinschenrosaroten David eines would-be Artists vor dem Museum. Die schlagendste Kritik zur Kitsch-Kopie des Davids kam von einer jungen Frau: „Der hat ja keinen Hintern!“ Beim Rasso ist das anders und auch bei der originalen Skulptur des Davids. Das sind Skulpturen von Männern mit einem schönen Hintern, sagte die Frau.
PS das die Bronzeskulpturen von Klinger so schauderhaft schlecht ausgeleuchtet sind ist übel.
Dienstag, Februar 01, 2011
Computerkunst und Werbung
das Thema Computer und Kunst interessiert mich schon sehr lange. Als Journalist hatte ich immer ein Auge auf die Werbung gerichtet. Das diese beiden Themen nun in meinem neuen Buch zusammenfinden, das hat mich doch selbst überrascht.
Hier ein kurze Info. Bei Amazon kann man einen ersten "Blick ins Buch" riskieren. Einfach bei Amazon mit "Maxim Pouska" suchen und schon findet Ihr die Links zum Buch.
Anzeigen aus sieben Jahrzehnten der Werbung für Computer enthält das Sachbuch:
Computer – Werbung
1935 → 2010
Grafik-Design und Kunst
KLAPPENTEXT
Werbeanzeigen für die Rechenmaschine – den Computer – von 1935 bis 2010 zeigen die Entwicklung der Computertechnik, ihren Einfluss in Werbung und Kunst sowie für Künstler auf. Dass mithilfe des Werkzeugs Computer produzierte Kunstwerke sich gut für Werbezwecke eignen, erkannten Unternehmen und Werber bereits sehr früh. Für Anzeigen, Corporate Identity bis hin zu Werbegeschenken wurden und werden Werke von Künstlern –ob sie nun als freie Künstler oder als Angestellte in Werbeagenturen oder Unternehmen arbeiten – eingesetzt. Ursprünglich bestand der Zweck des Computers darin, für Wissenschaftler und Manager Rechenaufgaben zu lösen. Dass auch Kunst aus oder mit der Maschine gemacht werden kann, war zuerst eine Überraschung und ist heute alltägliche Realität.
Maxim
Mal was über meine Kanada - Bücher
wird ja mal Zeit, dass ich mich wieder melde.
Der folgende Text steht ebenfalls bei Amazon in meinem Profil.
Über mein neues Buch "Computer - Werbung von 1935 bis 2010" folgt ein weiteres Posting.
Kanada und Kunst sind die Themen über die ich, Maxim Pouska, schreibe.
In den Neunzigern lebte ich fast ein Jahrzehnt in Montréal, Québec, Kanada. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland begann ich in Kanadaforen zu lesen und meine Erfahrung mitzuteilen.
Als 2002 das neue Einwanderungsgesetz von Kanada in Kraft gesetzt wurde, startete ich mit dem ersten Buch zum Thema "Auswandern nach Kanada". Im Frühjahr 2011 soll mein viertes Buch erscheinen. Da ich in einigen Foren seit Jahren aktiv Fragen von "would-be immigrants" beantworte hier Antworten zu zwei Fragen, die immer wieder gestellt werde.
Erste Frage: "Wieso kannst du Bücher über Kanada schreiben, wenn du heute dort nicht mehr lebst?" Zweite Frage: "Warum sind deine Bücher nicht veraltet?"
Die Fragesteller der ersten Frage gehen meistens davon aus, dass nur jemand, der auch in Kanada lebt, Bücher über Kanada schreiben kann - oder darf. Nun gut, das ist ihre Meinung. Mein bestes Gegenargument ist der Autor A. E. Johann, der Kanada immer wieder bereiste aber nicht einwanderte. Er schrieb wunderschöne Bücher und über die Einwanderung das Buch "Mit 20 Dollar in den Wilden Westen", 1928.
Ich selbst beschäftige mich nun intensiv seit über 20 Jahre mit dem Thema Kanada, lese täglich Artikel in Zeitungen und auf Webseiten, die "From Sea to Sea" berichten und recherchiere zu diesem Thema.
Aus dem Vorwort zum nächsten Buch: "Kann ich meine Erfahrungen mit denen von A. E. Johann, 1927, oder Annette Fischer, 2006, vergleichen und daraus Schlussfolgerungen ziehen? Ja, das geht! Das Erstaunlichste für mich war ein Text aus dem 19. Jahrhundert von Ferdinand Kürnberger, 1855, in dem beschrieben wurde, was man damals als Immigrant zu tun hatte, um erfolgreich zu sein. Der Text steht im Anhang, und wenn Sie die Ratschläge von 1855 heute, im dritten Jahrtausend, beherzigen, dann dürfte Ihrem Erfolg in Kanada kaum etwas entgegenstehen!"
Die Antwort zur zweiten Frage beginnt mit einem Zitat aus dem Vorwort des nächsten Buches.
"Man kann das Einwanderungsgesetz, das seit 2002 in Kraft ist, ohne Weiteres mit einer Betaversion von Microsoft vergleichen, wenn ein neues Betriebssystem auf den Markt kommt. Aus diesem Grund hatte ich 2006 das erste Buch dieser Reihe über die Arbeitswelt in Kanada geschrieben (ARBEITEN IM TRAUMLAND KANADA).
Auf dem Arbeitsmarkt ändern sich die Regeln nicht von Jahr zu Jahr - auch nicht bei einer Rezession. Das Verhalten von Arbeitgebern, die Suche nach Arbeit, das Auf und Ab der Wirtschaft und das Entstehen neuer Berufe ist ebenfalls seit Jahrhunderten praktisch gleichen Regeln unterworfen."
Ein Beispiel dazu ist der Meisterbrief. Von 1855 bis 2011 zieht sich wie ein roter Faden die Information durch alle Berichte: Der deutsche Meisterbrief wird nicht anerkannt. Diese und alle anderen Informationen bleiben aktuell - darauf achte ich.
Das Hauptthema des ersten Buches, AUF NACH KANADA, 2003, war das neue Gesetz. Die unendlichen Änderungen des Gesetzes in den Details, die es in den letzten fünf Jahren gab, sind darin natürlich nicht berücksichtigt.
Die Geschichten der Einwanderer von 1950 bis 2006 in dem Buch AUSWANDERER ERZÄHLEN AUS IHREM LEBEN, 2007, bleiben aktuell - man kann aus ihnen lernen.
Im Kunstbereich interessiert mich besonders stark die Computerkunst.
Dazu schrieb ich zum neuen Buch: Eine Zeitreise durch die Computer-Werbung von 75 Jahren. Die Entwicklung der Rechenmaschine, nun Computer genannt, beeinflusste Grafik, Typografie, Kunst und Werber. Das Buch zeigt Beispiele aus der Werbung: Produktanzeigen, Corporate Identity, Werbegeschenken, Sponsoring und Kunst von 1935 bis 2010.
Maxim Pouska
Januar 2011
PS Anonyme Kommentare werden grundsätzlich nicht veröffentlicht.
Sonntag, Januar 02, 2011
Vorwort zum Vorwort des neuen Buches
Wie schreibe ich ein Buch zum Thema „Einwanderung nach Kanada“, wenn die Politiker die Regeln immer wieder ändern?
Meine Antwort:
1. Ich schreibe über die Herausforderungen und möglichen Probleme, die ein Einwanderer nach der Landung in Kanada zu bewältigen hat.
2. Die Einwanderungsgesetze beschreibe ich nicht detailliert – detailliert schreibe ich über die Schwierigkeiten die Beweise zu erbringen, damit die kanadischen Behörden bereit sind Ihnen ein Permanent Residence Visa auszustellen.
Das neue kanadische Einwanderungsgesetz von 2002 ist im Prinzip nicht geändert worden. Geändert wurden Details und es werden auch in der Zukunft Details durch Verordnungen und Ergänzungen der dann aktuellen Situation angepasst. In einer Boomzeit werden Erleichterungen und in einer Rezession Verschärfungen verfügt.
Die Programme der kanadischen Regierung und der Regierung der Provinzen zur Einwanderung wurden in den Details in den letzten Jahren praktisch alle paar Monate geändert.
Was sich nicht ändert, ist Ihre Aufgabe dem kanadischen Staat zu beweisen, dass Sie ein „Profit“ für die Wirtschaft in Kanada sind. Die „Beweisführung“ ist vergleichbar zu einer Beweisführung vor einem Gericht, wo Sie Ihre Unschuld zu beweisen haben.
Die Beweisführung ist praktisch gleich geblieben, wenn auch in einem oder anderen Punkt komplizierter zu erbringen. Daran wird sich grundsätzlich nichts ändern und darüber kann ich schreiben.
Der Alltag in Kanada
Die Herausforderungen des Alltages in Kanada, ob privat oder auf der Arbeit, bleiben ebenfalls im Prinzip unverändert. Wanderten Menschen 1928, 1950, 1990 oder 2005 nach Kanada aus, so hatten diese Menschen vergleichbare Schwierigkeiten sich zu integrieren, wie sie in den Jahren 2011, 2015 oder 2020 anzutreffen sein werden.
Seit wann schreibe ich an diesem 4. Buch? Seit 2007 schreibe ich daran, ändere es, starte erneut, mache wieder Pause und nun beabsichtige ich es in den ersten Monaten von 2011 fertig zu schreiben.
Freitag, November 26, 2010
Kanada und Buch über Auswanderung schreiben?
Da bin ich mal wieder nach meinem Urlaub hier im Blog. Das Parlament ist ja auch wieder seit einiger Zeit zurück. Das Ministerium CIC ist fleißig dabei weitere Änderung am Einwanderungsgesetz vorzubereiten. Einige werden noch dieses Jahr angekündigt – andere in den ersten drei oder vier Monaten des neuen Jahres - 2011.
Erhielt vor Kurzem wieder eine Anfrage in einem der Foren, wo ich aktiv bin, wann nun mein nächstes Buch kommt. Schwierige Frage, da die Frage für mich im Raum steht: Warum noch ein Buch für Einwanderer schreiben?
Es wird in den Foren ja gesagt – alles steht im Internet, wo zu braucht man also Einwanderungsberater, Bücher oder was auch immer für eine Hilfe. Dann haben aber die Forenmitglieder als „Berater“ herzuhalten und oft genug habe ich danach als „Berater“ einzuspringen, da nicht immer alle Informationen korrekt sind. Schwierig ist auch so zu schreiben, dass ein Buch für would-be immigrants (Einwanderer) über mehrere Jahre aktuell ist – trotz der Änderungen der Gesetze durch die Regierungen der Provinzen und der Regierung von Kanada. Es passiert ja manchmal fast jeden Monat, dass irgendwo wieder was geändert wird.
OK – just Canada.
Mein Konzept für das nächste Buch habe ich bereits geschrieben und vorgestellt. Es wird ein Buch, das unabhängig von den Gesetzen sein wird. Es beschreibt die Einwanderung ab dem Zeitpunkt, wo jemand sein Visa als „Gastarbeiter“ oder Permanent Resident beantragt hat und mit einiger Sicherheit damit rechnet es auch zu bekommen. Natürlich schreibe ich auch wieder über die Fallen und Probleme, die das eine oder andere Visa hat. Über die Gesetze und Anträge schreibe ich natürlich auch. In diesem Teil werde ich vor allem auf die Fehlermöglichkeiten beim stellen der Anträge eingehen.
Der Trick bei den Änderungen ist ja – das Gesetz bleibt im Kern unangetastet, aber in den Details kann es von heute auf morgen geändert werden. Wie man darauf achten kann, darauf zu reagieren hat – rechtzeitig vor allem – ist meiner Meinung nach wichtiger, als jedes kleinste Gesetzessteil zu erklären. Das hatte ich zwar in meinem ersten Buch (2003) gemacht, aber damals war nicht abzusehen, dass Änderungen im monatlichen Rhythmus passieren würden.
Damit genug für heute – damit das Buch möglicherweise im Februar oder März 2011 gedruckt werden kann.
Bonne chance
Maxim
Donnerstag, Januar 14, 2010
„Urlaub*“ des kanadischen Parlaments
Was hat der „Urlaub*“ des kanadischen Parlaments mit meinem Buch zu tun?
Einiges!
Das Parlament ist vom kanadischen PM einfach nach Hause geschickt worden - so als wenn die gewählten Volksvertreter überflüssig sind. Seltsame Methode Demokratie zu praktizieren. OK – das ist Sache der Kanadier darüber zu diskutieren. Das machen sie auch zu genüge und das Stichwort für eine Internet-Suche ist „Prorogation Canada“. Es ist schon ein spannendes Thema und für Leute, die die deutsche Politik nicht leiden, können ein Lehrbeispiel für „…“ - einfach cool zu lesen.
Das Resultat ist aber – die Ministerien arbeiten weiter, wie beispielsweise CIC – und präsentieren dann nach dem 4. März 2010 jede Menge neuer Gesetze. CIC macht das eh jedes Jahr so. Da mein Buch zwei Teile haben wird und der zweite Teil über die aktuellen Gesetze handeln soll, macht es keinen Sinn das Buch vor März weiterzuschreiben.
Inzwischen werde ich alle Texte, die Bezug auf Themen nehmen, welche nicht alle drei Minuten Änderungen unterworfen sind, meinem Korrektor Andreas senden. Andreas hat bereits einen guten Teil korrigiert und der Rest geht dann recht zügig.
Sorry - ich würde das Buch auch lieber früher fertigstellen - aber die Politik diktiert das „Leben“ – zum Glück nicht immer.
Bonne chance
Maxim
* Prorogation hammers Conservative support in polls
Donnerstag, September 17, 2009
Kulturschock Kanada - Auswandern und Arbeiten

Wolfram hat mich vor einigen Tagen angeschrieben, um mir mitzuteilen, dass er auf ein Update hier im Blog wartet.
So, hier also der neueste Stand.
Heute sprach ich mit meinem Korrektor und wir haben den Termin ausgemacht, zu dem ich ihm die ersten 120 oder mehr Seiten senden werde. Der erste Teil des Buches ist fertig – einige Ergänzungen noch, da mir immer wieder was einfällt, über das ich Leser informieren sollte. Sind zwar nur „Kleinigkeiten“, aber die können ja für den einen oder anderen wichtig sein.
Der zweite Teil ist über den Start in Kanada, vom ersten Tag bis zum 10. Jahr. Auch da habe ich schon eine Menge geschrieben und die letzten Texte waren über den Kulturschock.
Es gibt ja mehrere negative und überraschenderweise - oder auch nicht – positive Schocks. Ich habe die Schocks eingeteilt in:
Kulturschock auf der Arbeit
Kulturschock im Alltag
Kulturschock für Expats und Temporary Worker, die wieder nach Deutschland zurückkehren – freiwillig oder unfreiwillig
Weitere Details ...
Ein Schock stelle ich aber kurz vor, da ich derzeit wieder mit jemandem darüber diskutiere, wie schwer die RED SEAL Prüfungen wirklich sind. Es wird von Arbeitgebern, ihren Vertretern, die diesen Test nicht machen müssen, und anderen den neuen workers gesagt: Mach dir darüber keine Sorgen, die sind nicht so problematisch.
Das ist eine absolute falsche Aussage – der Test ist „grausam“ schwer, wie Deutsche sagen und selbst Engländer aus UK haben damit Probleme.
Warum? Zwei Hauptgründe sind dafür verantwortlich. Das Kanada-Englisch ist „baffling“ (Verwirren) – und das auch für Engländer.
Der zweite Grund ist, kaum jemand hat genug Zeit zum Lernen, da der Boss ihn zum Arbeiten antreibt – versprochene Hilfen werden so gut wie nie gegeben.
Jeder sollte sich das gut merken, wenn er einen Beruf hat, wo diese Prüfung zwingend erforderlich wird. Behauptungen, das brauchst du nicht – sind falsch. Kann für geborene Kanadier gelten – aber nie für einen Ausländer, der in einem Beruf einwandern will oder zuerst mit work permit ins Land zieht.
Was noch? In den Foren herrscht Ruhe – es scheint, das derzeit nur noch wenige Lust zu haben auszuwandern.
Wer noch auswandert und erst vor Kurzem seinen Antrag stellte, ihn nach Sydney, NS schickte, der soll sich darauf vorbereiten, dass es heute extrem schnell mit der Bearbeitung gehen kann. Antragsteller, die vor März 2008 ihren Antrag stellten, warten dagegen immer noch enorm lang.
Bonne chance
Maxim
Sonntag, August 09, 2009
Kanada Immigration - Infos zum neuen Buch

Frauenarbeit 1901 in einer Weberei
Hallo,
Mal wieder ein update zum neuen Buch.
Der erste Teil ist nun soweit fertig – bis auf Kleinigkeiten – dass ich ihn zum Korrektor und Lektor senden kann. Der ist aber noch unbekannt verreist – braucht ja auch mal Urlaub.
Für wenn schreibe ich das Buch? Hier ein Ausschnitt aus dem Vorwort:
Die Texte in dem Buch sind auf eine normale Durchschnitts-Familie abgestimmt. Das heißt, Eltern plus Kinder, beide Eltern gehen früher oder später arbeiten, ein Elternteil kann so gut wie keine der Landessprachen, der andere kann befriedigend eine der beiden Landessprachen und das Einkommen und Vermögen ist entsprechend dem Beruf durchschnittlich. Sollten Sie Single, Vermögend, Unternehmer oder Akademiker sein, die Sprachen perfekt beherrschen, dann gehe ich davon aus, dass Sie die Texte auf Ihre Situation anpassen. Prinzipiell gibt es für keinen »Settler« wesentliche Unterschiede auf dem Weg zur erfolgreichen Integration in die kanadische Gesellschaft.
Zu den Recherchen über die Lebenshaltungskosten der Einstieg in die Statistiken und sonstige unbekannte Informationen:
» … wie sind die lebenshaltungskosten? wir hörten, ungefähr, wenn nicht günstiger, wie in deutschland?«
So eine einfache Frage und so kompliziert zu beantworten. Diese typische Frage in den Internetforen kann zu erst nicht beantwortet werden, weil der oder die Fragesteller/in üblicherweise nicht sagen, was sein/ihr Beruf ist und in welche Provinz es geht. Die persönlichen Lebenshaltungskosten sind grundsätzlich vom Einkommen abhängig, da ein jeder damit auszukommen hat, was man am Ende des Monats – beziehungsweise im Jahresdurchschnitt – zum Ausgeben hat. In den folgenden Statistiken sind Minimum- und Durchschnitts-Einkommen zu finden. Nach oben sind kaum Grenzen und so ist alles, was über dem Durchschnitt liegt im Bereich eines Maximums-Einkommens. Anders gesagt, ein Student oder Single kann von CAD 1,000 pro Monat leben, ein Paar benötigt möglicherweise CAD 10,000 im Monat und jemand anders empfindet sich als arm, wenn er nicht jeden Monat mindestens CAD 100,000 ausgeben kann.
Kommentare - jederzeit
Bitte aber mit Namen - auch euren Nick-Namen in den Foren.
Anonyme Kommentare veröffentliche ich nicht.
Bonne chance
Maxim
21. 12. 09
Hallo Biber
Es gibt den sehr alten Spruch "Der Mensch denkt, Gott lenkt". Die Kanadier kennen den Spruch auch "Man proposes, God disposes". Moderne Übertragung von mir "Businessplan wurde auf Grund globaler Stürme geändert".
So ist das auch mit dem Buch. Ich schreibe daran - derzeit auch sehr intensiv, aber dann stürzt mal der Computer ab - arbeite gerade im abgesicherten Modus, dann ruft jemand an und ein Auftrag kommt dazwischen, dann ... - usw.
Wenn keine weiteren Störungen kommen sind alle Texte zum 01.01. 2010 fertig - dann sende ich die letzten Texte zum Korrektor und starte mit dem Design.
Maybe, im Februar geht das Buch in Druck
Maxim
Montag, Juni 15, 2009
Neues Buch zur Einwanderung nach Kanada 2009

hallo
Ja so ist es – da plant man seit Jahren ein Projekt und kommt keinen Millimeter weiter. Eines Tages ist es dann aber soweit und man startet damit. Wer die Einwanderung nach Kanada vorhat, der kennt dieses Problem.
Bei mir ist es etwas anders – ich plane seit 2006 mein nächstes Buch zu den Einwanderungsgesetzen nach Kanada und ... siehe oben.
Damals kam eine neue Regierung an die Macht – Stephen Joseph Harper ist seit Februar 2006 Premierminister von Kanada, konservativ, stammt aus Ontario und hat seine politische Laufbahn in Alberta gestartet. Bereits damals zeichnete sich ab, dass sich die Details des Einwanderungsgesetzes ändern würden. Das Gesetz ist bis heute im Kern unverändert! Die Details der Veränderungen bewirkten aber eine dauernde Unruhe und Unsicherheit unter den Would-be Immigranten und allen damit beschäftigten Fachleuten. Weitere Änderungen erwarte ich zum November 2009 oder spätestens Februar 2010. Die Beratungen dazu fanden in Frühjahr statt und einige der Einwanderungsberater sind bereits darüber informiert.
Darum entschied ich mich 2006 ein Buch über Arbeiten in Kanada zu schreiben – die Situation der Arbeitnehmer in der Arbeitswelt von Kanada ändert sich praktisch nicht. Im Grunde war es bereits so, als A.E Johann 1927 Kanada als Landarbeiter erforschte (Landarbeiter waren damals die dringend gesuchten Arbeiter) und danach sein Buch „Mit 20 Dollar in den Wilden Westen“ schrieb.
Heute beginne ich damit ein Buch zu schreiben, dass vom Umzug nach Kanada, den ersten Tag, die erste Woche, den ersten Monat, das erste Jahr und die folgenden Jahre handelt. Es soll auch wieder ein Buch sein, das nicht bereits bei der nächsten politischen Wende oder Laune überholt ist.
Für wenn schreibe ich es? Für jeden, der vorhat ein Jahr, mehrere Jahre oder für immer in Kanada zu leben und zu arbeiten. Also, den Einwanderer, der sein Permanent Residence Visa erhalten hat, den Arbeitnehmer mit Work Permit, dazu zählen auch Entsandte/Expats, Studenten mit Study Permit und junge Leute, die über die Sonderprogramme für längere Zeit nach Kanada ziehen.
Die Bürokratie und die alltäglichen Dinge, die zu bezwingen sind, hat jeder zu bewältigen, unabhängig davon, mit welchem Visum/Visa er nach Kanada zieht.
Wann das Buch fertig ist, das kann ich nicht genau sagen. Ich plane, dass es im September 2009 lieferbar ist.
Das Bild des Bauern am Pflug ist nach einem Gemälde von E. Debat-Ponsan, veröffentlicht 1901 in „Die Gartenlaube“.
Bonne chance
Maxim
Kanada Foren – Veränderung der Anfragen in 2009

Hallo
Aktive Forenteilnehmer werden es sicher bereits bemerkt haben: Die Anfragen in den Foren haben sich verändert. Waren es in der Zeit des letzten Booms von 2003 bis Ende 2008 vor allem Fragen zur Einwanderung nach Kanada - über einen Work Permit (WP) oder als Permanent Resident (PR) – so sind derzeit die Fragen der mit einem WP übergesiedelten Would-be Immigranten an der Tagesordnung. Beispielsweise:
Work Permit-was nun - 1 Beitrag - Einmalposter
„Hallo,
sind nun seit einem Jahr auf Work-permit hier und möchte es jetzt umschreiben lassen. Welches Formular, PNP (BC) usw. , was ist der effektivste Weg, usw. Für Infos bin ich sehr dankbar.“
Auf so eine Frage läst sich schwer antworten, weil der Fragesteller zu wenig Informationen über sich preisgibt, um eine andere Antwort zugeben, als: „Schau bitte auf der Website der Regierung von B.C. – dort stehen alle Informationen und wenn du die gelesen hast stelle bitte erneut deine Frage präziser.“ Das waren auch die ersten antworten von verschiedenen aktiven Forenmitgliedern.
Die Problematik des Wechsels von einen Work Permit – mit oder ohne einem Provincial Nominee Program (PNP) – ist zum Teil enorm. Ich beschreibe diese Problematik zwar in meinem Buch ARBEITEN IM TRAUMLAND KANADA, aber das haben vermutlich die meisten entweder überlesen oder nie gelesen. Mein Rat kann darum nur sein: Jeder, der auf der Grundlage eines WP-Visums nach Kanada zieht, sollte sich bereits ab dem Tag der Landung mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen. Sonst kann es passieren, dass er wegen eigener Fehler nach Deutschland zurückzufliegen hat.
Andere Fragen drehen sich um die Rücksiedlung nach Deutschland – vom Verkauf des Hausrates bis hin zum Umzug. Die Euphorie über Kanada – das dort alles „grüner“ sei als in Deutschland – ist bei vielen der Erkenntnis gewischen: Für mich ist das nicht der Fall und darum ziehe ich zurück. Das ändert nichts an der Tatsache, dass für andere Kanada immer noch die beste Wahl war und ist.
Eine solche Anfrage
„Wir gehen nach 3-monatigem Aufenthalt in Vancouver zurück nach Deutschland und lösen unseren Haushalt auf. Die angebotenen Gegenstände sind sämtlich 2,5 Monate alt oder jünger und in gutem Zustand.“
Die Migration - Rückwanderung oder Weiterwanderung – ist auch bei Kanadiern üblich. Als in Alberta Jobs in Hülle und Fülle vorhanden waren, da zogen Kanadier von New Foundland & Labrador, Nova Scotia oder Ontario in die boomende Provinz. Inzwischen sind viele wieder entlassen worden und ziehen in ihre Heimat-Provinz zurück oder in eine andere weiter. Die Arbeitslosenstatistik ist darum für einige Provinzen immer unter dem Aspekt zu betrachten, dass die wegziehenden Arbeitslosen nicht mehr mitgezählt werden. Nach den Zahlen von heute (15. Juni 2009), die Statistics Canada veröffentlicht hat werden derzeit in Alberta 6.6 Prozent Arbeitslose gezählt. Rechne ich die Migranten dazu, dann würde die echte Arbeitslosenquote in Alberta vermutlich bei über 8 Prozent liegen.
Eine sehr gute und immer aktuelle Quelle zur Arbeitslosigkeit in Kanada ist die interaktive Grafik von CBC, die auf den Zahlen von Statistics Canada beruht.
http://www.cbc.ca/news/interactives/cp-unemployment/
Die nächsten Fragen drehen sich um die vielen alltäglichen Dinge, die das Leben so in Kanada mit sich bringen. Da sind natürlich die Antworten der aktiven Forenmitglieder hilfreich, die es geschafft haben – oder kurz davor sind – nun endlich mit dem PR Status in Kanada zu leben und zu arbeiten. Aber Vorsicht – nicht alle Antworten passen auf die Situation des Fragenstellers. Einer der Hauptgründe dafür ist der Unterschied in sehr vielen Dingen von Provinz zu Provinz.
Trotz aller Probleme und der derzeitigen Rezession, für viele Immigranten hat sich der Schritt nach Kanada gelohnt.
Bonne chance
Maxim
Das Bild "Ohne Haus und Hof" ist von 1901 und veröffentlich in "Die Gartenlaube". Ich mag solche alten Bilder, da sie zeigen - so wie damals ist es auch heute. Viele Skilled Worker haben in den letzten Jahren in Kanada einiges verloren - einige sicher auch "Haus und Hof". Ein Vorteil zu damals ist allerdings das heutige Sozialenetz in Deutschland.
PS - Kommentare von anonymen Schreibern veröffentliche ich nicht mehr. Und wenn jemand schreibt, der auch in den Foren aktiv ist, dann sollte er oder sie ihren foren-namen nutzen.
Sonntag, Januar 18, 2009
Kanada Forum Foren oder Canada Forum 2009
Hallo
In einigen der derzeitigen Foren zu Kanada ist mal wieder „Stimmung“. Ich wurde gefragt, ob ich dazu nicht was schreiben könnte – als Kapitel für mein nächstes Buch. Gute Idee, habe darüber bereits in den Büchern geschrieben, aber warum nicht einen Zwischenbericht?
Als Anhang einige Foren, wo es noch Informationen gibt und wie man Neue findet.
Mir fällt derzeit auf, dass besonders einige Teilnehmer, die bereits in Kanada leben und arbeiten (als Staatsbürger, mir PR oder WP) ausgesprochen aggressiv auf Fragen von Neulingen reagieren.
Es kommt eine „Oberlehrer-Mentalität" zum Vorschein, die einfach nur abschreckend ist. Ich kann mir nur erklären, dass diese wenigen Teilnehmer frustriert in Kanada leben – ihre „Nerven liegen blank“.
Warum auch immer diese Teilnehmer ihre Nerven verlieren, ist heute nicht mein Thema.
Andere Teilnehmer schreiben nur dummes Zeug – „prügeln“ auf Neulinge ein und scheinen sich sonst nur zu langweilen – suchen darum Streit.
Als Neuling, der Hilfe sucht, hat man entweder ein dickes Fell zu haben – diese Teilnehmer zu ignorieren, oder die sachlichen Teilnehmer der Foren über eine private Nachricht um Rat zu fragen.
Die Moderatoren sind dabei in einer Zwickmühle - entweder sie sind zu streng oder zu großzügig.
Alternativen sind: englische Foren zu nutzen, wenn die Sprache dazu bereits ausreicht und andere Foren suchen. Die Qualität der Foren wechselt immer wieder – sollte beachtet werden.
In meiner Linkliste stehen bereits einige Foren (die braucht ein Update) und auch diese zähle ich nun mit auf. Zu beachten ist: Auch wenn einige Foren auf Berufsgruppen spezialisiert sind, bekommt man dort Antworten, selbst wenn man dieser Berufsgruppe nicht angehört. Beispielsweise in einem Trucker-Foren
Foren:
http://www.wirinkanada.de/php/include.php?path=forum/main.php
http://kanada.siteboard.eu/portal.php?sid=250a69e7ddb40091e2694a776037835c
http://kanadamailing.cdn.de/index.php?MAIN=Portal
http://www.kanada-tipps.de/Kanada-Forum/
Sehr empfehlenswert ist: British Expat Diskussion Forum
British Expat forum is a discussion board for expatriates around the world.
http://britishexpats.com/forum/
http://www.truckstopcanada.ca/forum/index.php
Ich bewerte die obigen Foren nicht. Jeder hat selbst zu sehen welches das nützlichere ist. Es schadet nichts in mehreren Foren gleichzeitig zu sein, da überall andere Teilnehmer Informationen geben.
Suchworte für Google aber auch Yahoo: kanada forum oder foren alternativ canada forum.
Bonne chance
maxim
Samstag, Dezember 06, 2008
Kanada 2009 Auswandern

Das Bild stammt aus einer Werbung von 1929 - mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise im Oktober 1929 brach aber der Hunger und das Elend in Nordamerika und damit auch in Kanada aus.
Einfach so zur Erinnerung - Die Werbebroschüren von Anfang 2008 sehen auch alle positiv aus.
Die derzeitige Situation in der kanadischen Politik, Dezember 2008, ist undurchsichtig und es ist nicht vorauszusagen, wie sich diese weiter entwickelt. Am 27. Januar 2009 wird diese Regierung möglicherweise gestürzt, dann gibt 8 oder mehr Wochen später Neuwahlen, dann wird eine neue Regierung gebildet und es ist vermutlich April oder Mai, bis sich das alles gelichtet hat. Bis dahin bleiben die jetzigen Regeln in Kraft – sieh die Webseite von CIC.
http://www.cic.gc.ca/
Ende November wurden die neuen Bedingungen in der Skilled Worker Class bekannt gemacht. Wenn es danach aussieht, dass die Bedingungen sich verbessert haben, dann aber nur für eine kleine Gruppe von Would-be Immigranten. Da in deren Berufen aber fast alle eine neue Lizenz (erneute Berufsanerkennung) in Kanada brauchen existiert die alte Problematik für sie weiter. Ja, sie können einwandern aber, ob sie schnell einen Job finden steht in den Sternen. Das Problem „Doktoren als Taxifahrer“ wird durch die neuen Regeln nicht gelöst. Das betrifft auch Ingenieure, Elektriker, Krankenschwestern, Klempner, Kfz-Mechaniker, Welder und andere – da die Fachleute in diesen Berufen nicht ohne erneute Lizenz diese Berufe ausüben dürfen.
Sehr viele Auswanderer werden aber nun einfach nicht mehr akzeptiert. Sie haben nun keine Chance mehr, einwandern zu können, wie es unter den alten Bedingungen vor März 2008 möglich war.
Einfach deshalb nicht, weil sie keinen Job in Kanada von Deutschland oder Europa aus finden.
Die Behauptung, dass sie in Kanada einen Job finden können, um dann als Temporary Worker (Gastarbeiter) mit einen Work Permit ins Land zu kommen und dann nach 6 Monaten oder einem Jahr die Permanent Residence (PR) beantragen können ist korrekt. Aber bei den Problemen des Work Permits - Kündigung, Unfall, Krankheit, schlimme Kollegen, bösartiger Boss, etc. – gibt es für niemanden eine Garantie die Permanent Residence tatsächlich zu erhalten.
Für viele Berufe wird es aber derzeit niemals einen Work Permit geben, da kein kanadischer Arbeitgeber sich die Mühe machen wird, diesen Prozess zu unterstützen.
Nicht zu übersehen ist die Tatsache, dass es derzeit in Kanada im Durchschnitt 6,3 % Arbeitslose gibt und beispielsweise in Ontario 7,1 % - es gibt also genug Kanadier, die einen neuen Job suchen. Diese Quote wird weiter ansteigen – es ist Rezession!
Die Provincial Nominee Programs beruhen auch in der Arbeitnehmer Klasse in der Regel auf einen Jobvertrag. Allerdings gibt es dort Chancen – manchmal – für Berufe, die nicht auf der Liste der kanadischen Bundesregierung stehen. Die Provinz Manitoba hat da aber neue Regeln aufgestellt und die sollte jeder prüfen – klar Manitoba ist nicht B.C. oder N.S. – liegt aber immer noch in Kanada.
Wer versuchen möchte über das Young Worker Program nach Kanada einzuwandern hat noch mehr Hindernisse und Fallen zu beachten, als jemand mit einem Work Permit.
Für alle gilt aber: Die Probleme dieser zeitbegrenzten Arbeitserlaubnisse sollte man bereits in Deutschland kennenlernen.
Dann ist man in Kanada nicht überrascht, wenn sie auftauchen. Eines der Probleme scheint zu sein, dass auch die deutschen Landsleute in Kanada (Deutschkanadier) genauso brutale Arbeitgeber sein können, wie jeder andere kanadische Arbeitgeber (die Ausnahme eines guten Arbeitgeber gibt es aber auch) - man kann ihnen also nicht trauen.
Mein Buch ARBEITEN IM TRAUMLAND KANADA, beschreibt diese Problematiken ausführlich – es ist deshalb aktueller als je zuvor.
Informationen zum Inhalt sind hier im Blog unter September und Oktober 2006 im Archiv.
Ich habe die Rezession von 1991 bis 1994 in Kanada miterlebt und ich erinnere mich noch gut an ein Bild in einer Zeitung aus Toronto. Auf dem Bild war ein Mann an einer der großen Straßen von Toronto zu sehen, der ein Schild hochhielt und darauf stand: ICH ARBEITE FÜR ESSEN.
Ich wünsche niemanden in eine solche Situation zu kommen.
Bonne chance
maxim
PS Ich antworte derzeit nicht in den Foren, da ich neue Bücher vorbereite.
Das nennt man auch „Sabbatical Leave“ - einen Urlaub, in dem man arbeitet.
http://en.wikipedia.org/wiki/Sabbatical
Mittwoch, November 12, 2008
Weltwirtschaftskrise - Kanada - Einwandern, Immigration - immer noch keine News.

Hallo,
Da hofften viele, dass nun nach der Wahl in Kanada der neue Minister für Immigration schnellstens die LISTE DER BEVORZUGTEN BERUFE für die Einwanderung nach Kanada bekannt geben wird.
Es sieht eher danach aus, dass diese Liste erst im Februar 2009 veröffentlicht wird. Natürlich ist eine frühere Veröffentlichung besser, aber ... Ich hoffe natürlich, dass ich mich täusche!
Derzeit kommt der neue Minister aus dem Westen zurück, um sich sein Ministerium mal genauer anzusehen. Die Officers (Beamten) werden ihm ihre mit viel Mühe und Schweiß erstellten Papiere vorlegen und hoffen, dass der Minister OK sagt.
Kann er aber einfach OK sagen?
Nein, das kann er nicht!
Der Grund liegt ebenfalls – wie derzeit überall – im Zusammenbruch des Finanzmarktes und der dadurch heranrollenden Rezession.
Braucht Kanada noch 3.000 Zimmerleute oder 2.000 Schweißer und was ist mit den IT-Leuten und den Mitarbeitern in den kaufmännischen Berufen oder Akademiker?
Das heißt, die Liste der bevorzugten Berufe muss neu überarbeitet werden – die wirtschaftlichen Daten haben sich seit Sommer 2008 zu stark verändert.
Nicht zu vergessen: die Wünsche des Ministers, die bisher unbekannt sind.
Um es klar zu formulieren: Ich schreibe hier über die Immigranten, die direkt einen PR-Antrag stellen wollen und noch keinen Jobvertrag in Kanada haben.
Macht es Sinn für einen Would-be Immigranten, der keinen Jobvertrag hat, derzeit seinen Antrag einzureichen?
Nicht wirklich! Alle neuen Anträge liegen seit März 2008 auf Eis.
Kann ich dazu Genaueres sagen? Nein!
Keiner kann derzeit sagen, wie der neue Minister entscheiden wird – selbst seine Officers nicht!
Was ist mit Antragsteller die einen Work Permit haben? Diese Gruppe ist von dem oben aufgezeigtem Problem nicht berührt.
Ihre PR-Anträge werden weiter bearbeitet, unabhängig davon ob diese über eins der PNP oder dem Federal Program eingereicht werden/wurden.
Informationen über den neuen Minister findet man auf der Website von CIC und in folgendem Artikel:
High expectations for new immigration minister - Conservative MP Jason Kenney Tuesday, November 11, 2008 | TheStar http://www.thestar.com/article/528681
Samstag, Juni 07, 2008
Kanada Auswandern derzeitige Probleme und Fragen

Canadian Rural Life : „The Cheerful Sower“
Postkarte aus Kelowna B.C. – Jahr nicht bekannt, vermutlich 1900, koloriert
nach langer Zeit mal wieder etwas Neues zum Thema „Auswandern nach Kanada“.
Die News ist – es gibt nichts Neues für Leute, die ein Permanent Residence Visa in der skilled worker class beantragen wollen - oder ab Februar 2008 den Antrag gestellt haben.
Es gibt viele Gerüchte, Vermutungen und Behauptungen – aber keine Klarheit.
Wir schreiben heute den 07. 06. 2008 und Fachleute (Einwanderungsberater) gehen davon aus, dass das neue Gesetz erst in einigen Monaten in Kraft gesetzt wird.
Man kann damit rechnen – ich tue es zumindest, dass es erst im neuen Jahr zu einer Klärung kommt, wer überhaupt noch einwandern darf !!! Das heißt, welche neuen Forderungen und Bedingungen die zuständige Ministerin von CIC dann veröffentlicht.
Einen Trend vermuten die Berater allerdings. Sie gehen davon aus, dass fast nur noch Leute, die bereits einen Job in Kanada haben, also mit Work Permit dort arbeiten, oder Antragsteller mit einer AEO „application for an HRSDC arranged employment opinion (AEO)“ siehe weiter unten – ein Permanent Residence Visa erhalten.
Alle anderen Antragsteller der skilled worker class werden in der Warteschlange soweit zurückgestuft, dass ihre Einwanderung in den „Sternen“ steht. (Ausnahmen Investoren und Unternehmer – die warten inzwischen aber auch bereits mehrere Jahre – ebenfalls ohne Garantie auf ein PR Visa.)
Hinzu kommt eine höhere Anforderung im Bereich der Sprache – also englisch oder/und Französisch.
Berufe, die in Kanada derzeit nicht dringend gesucht werden „Occupations under Pressure“, fallen ebenfalls in den „Papierkorb“.
Es wird auf keinen Fall leichter nach Kanada einzuwandern, wenn kein Job vorhanden ist.
Wie das genau aussehen wird, das kann derzeit keiner sagen – es sind nur Vermutungen der Fachleute.
Wer auch noch gute Karten hat einzuwandern, sind Antragsteller über eines der Provincial Nominee Programs – aber da ist der Arbeitsvertrag ebenfalls eine zwingende Voraussetzung.
Das als Zwischenbericht.
Ich beobachte die Entwicklung und werde mich dann mal wieder melden.
Work Permit und Probleme
Die gibt es genug und was man da zu tun hat habe ich ausführlich in dem Buch ARBEITEN IM TRAUMLAND KANADA beschrieben.
Es ist derzeit, dass einzige Buch, das diese Problematiken – Job finden, behalten und darüber zum PR Visa zu kommen – beschreibt. Wer es nicht glaubt, sollte in den Foren nach Kritiken suchen und dazu Fragen stellen.
A positive AEO supports the immigration of a Skilled Worker to Canada and is one factor that CIC considers when reviewing an application for permanent residency. Please note that an HRSDC AEO only supports the person's application for permanent residency, but will not result in CIC issuing a work permit and does not allow the person to work in Canada before receiving his/her permanent residency.
zum buch
bei amazon einfach als suchwort "maxim kanada" eingeben-
aber auch über jede Buchhandlung zu bekommen
von Maxim Pouska (Autor)
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Das sich jemand darüber aufregt, dass ich viele Zitate aus den Foren bringe -
die inzwischen im Nirvana des Internets verschwunden sind - ist sein gutes Recht.
Ich benutze diese Zitate als "Zeugenausagen" von Augenzeugen, die gelitten haben!
Ich kann es nicht besser sagen, als sie selbst.