Mittwoch, April 25, 2007

Kanada Geschichten von Auswanderer - Auswandern als harte Arbeit


Winnipeg - Hauptstrasse cirka 1925


Hallo,

das neue Buch ist nun zum ersten Mal in meiner Hand - seit 2 Tagen. Ich habe die Druckfreigabe gegeben und ich rechne damit, dass es spätestens in drei bis vier Wochen überall im Handel ist - auch in den Internet-Shops.

Damit ihr erfahrt, was hat der Maxim da zusammengetragen hat hier die Einführung.

Viel Spass beim lesen.

Anmerkung an Grafikdesigner
Ja, mir ist bekannt, man kann das Design auch besser machen : - )))


Seite 9:

EINFÜHRUNG

Vom Leben in der Wildnis, in der Zeit der „Wilden-Zwanziger“ in Berlin des letzen Jahrhunderts, bis zu der Großstadt Calgary im Jahr 2006, reichen die Erfahrungsberichte in diesem Buch. Es sind Lebensberichte von Frauen und Männer und in einem Fall der Bericht eines Kindes - heute eine Frau mit eigenen großen Kindern - über das Leben seiner verstorbenen Eltern.

Die meisten Texte wurden von Einwanderern geschrieben, die im Internet aktiv sind. Die über das Internet erzählten Geschichten, sind wie am Stammtisch, Sonntagmorgens in der Kneipe neben der Kirche oder auch nachmittags in einem Café erzählt. Ich habe Mitte 2006 den einen oder anderen gefragt und ermutigt, doch seine Geschichte zu schreiben. Diese ergänze ich dann und wann mit den „Puzzle-Stücken“, die sie in den Foren preisgeben. Denn ihre Texte sind oft eine Kurzfassung, in der sie vergessen, die Gewürze, die kleinen Storys dazu zu geben. In den Foren kann man sie sammeln und wie bei einem Puzzle zu einem Bild fügen. Andere Texte sind Nacherzählungen dessen, was man mir im Laufe der Zeit mitteilte. Auch Bücher sind Quellen der Erinnerung, die ich nutze, um Schicksale zu erzählen.

Der Aufbau des Buches ist wie ein modernes „Résumé“ (kanadischer Lebenslauf) strukturiert. Das heißt, ich beginne mit den Erzählungen der Einwanderer, die 2006 nach Kanada zogen und gehe zurück bis 1927. Hier in der Einführung beginne ich allerdings mit dem Jahr 1927.

Else Seel war eine Gutsherrntochter und lebte als Angestellte einer Bank in Berlin, als sie sich entschloss nach Kanada zu ziehen. Es war 1927 und sie war 33 Jahre alt, als sie in Vancouver ankam, um dort am nächsten Tag ihren Mann, den sie nie vorher gesehen hatte und nur aus Briefen kannte, zu heiraten. Tags drauf fuhren sie in die Wildnis von Nord B.C. und während eines extrem harten Lebens blieb sie ihm treu „bis das der Tod sie schied“. Sie war eine geschätzte Schriftstellerin und Poetin, deren Gedichte und Erzählungen in Deutschland veröffentlicht wurden.

Von ihrem Sohn Rupert habe ich die Erlaubnis erhalten, aus ihrem Buch „Kanadisches Tagebuch“ umfangreich zu zitieren. Gefunden habe ich ihn über das Internet, da er immer noch ein „Goldgräber“ ist - so wie auch sein Vater. Die Informationen über die Goldsuche in B.C. werden heute von den Behörden im Internet veröffentlicht. Bei den Zitaten lasse ich die Romantik weg - die ebenfalls in dem Buch sehr schön erzählt wird - und zitiere ihre Beschreibungen des realen und oft brutalen Lebens. Letzteres hat sie aber nie bereut.

1927 reiste auch A.E. Johann „Mit 20 Dollar in den wilden Westen“, so der Titel seines ersten Buches - um dort für ein Jahr wie ein normaler Immigrant zu arbeiten. Das war sein Auftrag als junger Journalist, der aus Berlin geschickt wurde und bereits als Börsianer seine Sporen an der Berliner Börse verdient hatte. Er war der typische Wanderer, nie konnte er wirklich an einen Ort bleiben und musste immer wieder von der Heimat aus in die weite Welt ziehen. Er war vor und nach dem Zweiten Weltkrieg ein bekannter und beliebter Reiseschriftsteller. Seine Berichte sind sehr gute Analysen der damaligen Zustände. Er wurde nach Kanada geschickt, um zu erforschen, warum es deutschen Auswanderern dort so schlecht geht und sehr viele von ihnen gebrochen nach Deutschland zurückkehrten. In dem Text über Auswanderer und Rückwanderer zitiere ich mehrere Passagen, da sie einen sehr guten Vergleich zu Heute erlauben.

Dazu passt ebenfalls die Studie von Ulrike Treplin: „Auswanderer in der Weimarer Zeit“, die negative und positive Erfahrungen der Immigranten untersucht. Ihre Studie stützt sich auf den Briefwechsel zwischen Migranten und der evangelisch-lutherischen Auswanderermission in Hamburg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war bis Anfang der Fünfziger keine Einwanderung für Deutsche möglich. Hier sticht der Bericht von Gundula Mayer-Eppler hervor. Sie ist in Kanada geboren und hat dort als Kind eine wunderbare - sicherlich auch sehr harte Zeit erlebt. Sie erzählt die Geschichte ihrer Eltern, deren Kriegs-Traumata sie ihr Leben lang verfolgten. Sie kam als junge Frau nach Deutschland und lebt nun seit über dreißig Jahren hier, hat geheiratet, Kinder bekommen, die nun bereits groß sind und ist voller Heimweh nach dem Land ihrer Kindheit.

Das gleiche Heimweh hat Detlef Janthur, nur nach Deutschland. Als Zehnjähriger wurde er in den Fünfzigern nach Kanada verpflanzt! Sein Vater war praktischer Arzt in Deutschland und als er Anfang der Fünfziger in Alberta landete, hatte er sein gesamtes Studium erneut absolvieren müssen. Er schaffte es, aber es war eine unglaublich harte Zeit für die ganze Familie. Hunger und Not waren in dieser Zeit ständige Begleiter, erzählte Detlef. Der Vater arbeitete bis zur Rente als Arzt in Kanada und zog dann mit seiner Frau zurück ins Schwabenland. Dort hatten sie sich mit Blick auf die Alpen in eine Altenstätte eingekauft. Da auch sein Bruder nach Deutschland zurückkehrte, die Schwester war in Kanada verstorben, zog es Detlef magnetisch zurück nach Osten. Ich traf ihn in Montréal, wo er mir nach und nach von seinem Weg, seinen Zweifeln und seinem Heimweh erzählte.

Georg Vörding war 16, als er sich als Münsteraner freiwillig bei den Gebirgsjägern meldete. Er wurde an die Ostfront geschickt und vor Leningrad schwer verwundet. Der Rücktransport mit dem Zug nach Süddeutschland stand in der Nacht des Angriffs auf Dresden, dort irgendwo in der Stadt auf den Gleisen - er überlebte auch dies. Als sein ältester Bruder Anfang der Fünfziger nach Montréal auswanderte, folgte er ihm ein Jahr später. Von Beruf Anstreicher, wie sein Vater und sein Bruder, erhielt er zunächst keinen Job in der Stadt - trotz eines Baubooms - aber er schaffte es trotzdem, bereits nach einem halben Jahr ein Auto zu haben und ein Jahr später seinen ersten Jaguar zu fahren. Er erzählte es mir, nun bereits über siebzig, in seiner kleinen Werkstatt bei einigen Whiskys.

Im Internet ist Peter Iden einer der Grundpfeiler der Kanada Mailing-Liste von Thomas Stünkel und ein erfolgreicher Unternehmer mit einem „Small-Business“. Seit nun mehr als sechs Jahren hilft er mit seinen Informationen in der Mailing-Liste und berichtet viel Gutes über Kanada. Ab und an erzählt er auch von sich und seiner Familie, wenn er durch die Geschichte eines anderen Forenmitglieds dazu angeregt wird. Er kam als 17 Jähriger mit seinen Eltern nach Kanada, ging zurück nach Deutschland und zog dann für immer nach Kanada. Er schreibt zwar auch an einem Buch, aber nicht über sein Leben, wie er mir mitteilte. So stelle ich seinen Werdegang in Kanada anhand seiner kurzen Berichte zusammen - um mal zu sehen, was er dazu sagt. Er sagte OK! Seine Texte sind nicht nach dem Datum der Veröffentlichung sortiert.

Gertrud Evans ist eine Frau, die heute zufrieden in Kanada lebt. Ihre Kämpfe beschreibt sie in einem Bericht, der im Internet steht. Nun alleine, mit genug Geld, um es auch ab und an im Kasino zu verspielen, geht es ihr gut. Es ist nicht selten, dass es Frauen dort schaffen, wo ihre Männer aufgaben.

In den Achtzigern kamen Jutta Ploessner, Schriftstellerin, Gastgeberin und „Hippie“ mit ihrem Mann und drei Kindern nach B.C. Ihr Bericht ist eine leicht zu lesende romantische Story - aber nur auf den ersten Blick. Es entsteht zeitweise der Eindruck, in ihrer neuen Heimat würden nur Partys gefeiert. Man hat hier sehr genau zwischen den Zeilen zu lesen, um eine Ahnung von der Realität zu erhalten. Zum Vergleich ist da der Bericht von Else Seel sehr gut geeignet. Aber Jutta ist ja Roman-Schriftstellerin und das merkt man ihrem Bericht natürlich positiv an. Ihren Text habe ich darum in ihrer eigenen Formatierung gelassen.

Gudrun Lundie kam mit Mann und Kindern von England nach Ontario, wo sie nach einigen Umwegen als Maklerin arbeitete. Heute lebt sie in Ottawa und ist froh, nicht mehr mit "komplizierten" deutschen Hauskäufern zu tun zu haben.

Dann die Neunziger.

Der Text von Corina Elgiet ist der Start der Berichte über das Leben der heutigen Einwanderer. Es ist alles anders und doch bleibt es das gleiche Problem, im Land erfolgreich zu werden. Diese Erfahrung machte sie 1990, als die Rezession in Kanada startete und 2005, als sie erneut mit der Familie und nun auch mit Kindern zurück nach Kanada ging.

Zu den Neunzigern gehört auch der Bericht von Nicole Negus. Sie lernte ihren Mann, einen Kanadier, bereits Mitte der Neunziger kennen, heiratete ihn 1997 und führte mehrere Jahre eine Distanz-Ehe. Erst im Dezember 2003 landete sie als Permanent Resident in Kanada.

Ab 2000, und besonders mit dem neuen Einwanderungsgesetz ab 2002, wurde eine neue Seite der Einwanderungsgeschichte in Kanada aufgeschlagen. Nun geht es darum einen Job zu haben, wenn möglich bevor man nach Kanada kommt. Oder man ist so hoch qualifiziert, dass man zwar einwandern darf, dann aber womöglich nach der Einreise keinen Job bekommt. Die negativen Geschichten werden auf Webseiten beschrieben, die ich in der Linkliste angebe. Diese Geschichten drucke ich hier nicht, da sie keinen Weg zum Erfolg aufzeigen.

Eva (Name geändert und von ihr so ausgesucht) berichtete ihre negative Erfahrung aus dem Jahr 2004 und verdeutlicht sehr genau, wie man es nicht machen sollte. Allerdings hat sie den Mut nicht verloren und die Familie plant einen zweiten Versuch, der dann besser vorbereitet wird.

Für Tom Wrede und seine Frau war Manitoba die richtige Provinz, um nach Kanada auszuwandern. Für sie ist die Religion ein Grundpfeiler für ein erfülltes Leben. Darum zogen sie in das „Mennonite Country“ südlich von Winnipeg. In ihrer einfachen Erzählung wird aber ebenso sichtbar, was an persönlicher Bereitschaft erforderlich ist, um in Kanada Erfolg zu haben.

Mit Anette Fischer beginnt die Reihe der Erzählungen. Sie kam im Juni 2006 nach Kanada und ihre Begeisterung führte zu einer Reihe von Postings, die es in dieser Intensität sehr selten gibt. Ihre Berichte sind mit den Reportagen von A. E. Johann zu vergleichen - voller Einsatz, und sich nicht zu schade jede Arbeit anzunehmen! Und, sie erzählt in einer Direktheit, die absolut selten ist. Danke!

Dass ich auch die Story von zwei Esoterikern erzähle, ist Teil des romantischen Gedankens: In Kanada kann ich mich selbst finden. (Kann man auch zu Hause in Deutschland.) Ulrich Schaffer wird sich selbst nicht als Esoteriker, sondern als gläubiger Mensch sehen, aber es passt im weitesten Sinne zu der Idee von vielen anderen. Wie auch immer. Es ist ja wohl für alle fleißigen und stress-erprobten Manager, Inhaber aller möglichen Unternehmen oder Ländereien eine bizarre Vorstellung, dass man ein Business gründen kann in dem man jahrelang auf der Parkbank sitzt, so wie es Eckhart Tolle tat.

Ergänzt werden die Erzählungen durch meinen Text „1920 -2006 Einwanderer - Rückwanderer“, der sich unter anderem auf die Studie von Treplin und die Berichte von Johann stützt. Denn auch heute wandern rund 30 % der jungen Männer und Frauen wieder zurück - schreibt Statistics Canada in einer Studie.

Dass in diesen Geschichten am Ende fast immer der persönliche Erfolg steht, ist von mir bewusst so ausgewählt worden. Die Frage in den Foren: „Wie ist es wirklich in Kanada - wo finde ich die Berichte der Einwanderer - auch negative?“ kann ich durch diese Auswahl nur teilweise beantworten. Nicht berücksichtigt habe ich die Geschichten der Super-Erfolgreichen. Deren Erfolg ist nicht zwingend der Wunsch der meisten Einwanderer und ihre Biographie wird von bezahlten Ghostwritern geschrieben.

Erfolg definiere ich nicht nur über Geld - wie ich auch in meinen anderen Büchern schreibe: „Ich definiere persönlichen Erfolg nicht ausschließlich mit viel Geld oder materiellen Werten. Ich messe Erfolg eher an einem ganzheitlichen Leben, das in Bescheidenheit oder Reichtum, dem eigenen Anspruch gerecht wird. Das sage ich bereits jetzt, da der Begriff ‚Erfolg‘ und ‚Karriere‘ sehr oft vorkommen wird. Jeder hat darum diese Worte mit seinen eigenen Werten abzuwägen.“ (Arbeiten im Traumland Kanada, S. 12)

Die meisten Erfahrungsberichte stammen von Mitgliedern der alten und neuen Kanada Mailing Liste, die von Thomas Stünkel gesponsert wird. Einen herzlichen Dank an alle Mitglieder der Liste und an die heutigen Betreiber und Sponsoren Thomas Stünkel und Ralf Pickart. In der Liste sprechen wir uns alle mit Vornamen an und benutzen „du“, so wie die Kanadier das „you“ als selbstverständlich betrachten, wenn wir miteinander schreiben und reden.

Fotografien im Buch

Die schönen Urlaubsbilder aus der Touristenwerbung für Kanada sind ja allgemein bekannt. Ich habe darum Bilder zur Illustration der Texte ausgesucht, die aus alten Büchern und einer Touristen-Werbung von 1936 stammen. Hinzu kommen private Bilder der Autoren. Das Titelbild wurde am 8. Oktober 1930 aufgenommen. Ich habe es über Ebay ersteigert und es ist nun Teil meiner Kanada-Sammlung/Collection.


PS - Korrektur

Warum auch immer: Gudrun Lundie wurde im Buch ohne das "e" am Ende des Namens geschrieben. Sie ist auch keine Rentnerin, war aber wegen privater Gründe lange aus dem Job heraus und arbeitet demnächst wieder als Maklerin in Ottawa.

Mittwoch, April 11, 2007

ISBN-13: 9783833496226 - Kanada und Auswanderer ein neues Buch ist in den Händen des Druckers.



TITEL DES NEUEN BUCHES - Das Bild ist aus meiner Collection und stammt von 1930.

ISBN-13: 9783833496226 - Kanada und Auswanderer – ein neues Buch ist in den Händen des Druckers.

Die CD ist seit heute – 11.April 2007, 15 Uhr - auf dem Weg zum Drucker.

Danach bin ich ins Café gegangen – habe mal überlegt: Was ist als nächstes zu tun?

Na klar, die Wohnung mal wieder sauber machen – kam ja wegen der Final-Arbeit in der letzten Zeit ja nicht dazu.

Nun ist sie sauber und ich kann was zum Buch sagen.


In den Foren wird immer wieder danach gefragt: Erzählt doch mal negative Geschichten, über das Einwandern nach Kanada.

Ich bin der Ansicht – daraus kann man nichts lernen – meine Meinung.


Darum habe ich in dem Buch auch nur eine negative Story – da diese eine ehrliche Selbstkritik ist. Sonst sind es Geschichten von Auswanderern, die zwar hart zu kämpfen hatten – aber am Ende oder Derzeit auf einen Erfolg zurück blicken können.

Ich bin nun mal wieder Herausgeber und habe Geschichten von 1927 bis 2007 gesammelt. Denke mal, es ist ein guter Querschnitt von Einwanderern – allerdings Farmer, Pferdezüchter, B&B Unternehmer habe ich nicht berücksichtigt.

Ich wollte mal Stories haben, wo Leute in Kanada richtig arbeiten – in der Stadt oder auf dem Land.

Diese ewigen, ausgelutschten Klischees, der ach so romantischen bla bla bla Beschreibungen, die sind nicht mein Ding.

Viele der Stories kommen von den Mitgliedern der Kanada Mailingliste – siehe Link – und ich habe mich sehr bei ihnen zu bedanken.

Die Liste ist ja wie ein Stammtisch – da geht’s manchmal zu wie Sonntagmorgens beim Skat in der Kneipe neben der Kirche – just fun.

Die Produktion wird nun rund 6 Wochen dauern. Ich gehe davon aus, dass ab Anfang Juni das Buch über alle Kanäle zu bekommen ist.

Mehr Informationen zum Buch folgen in der nächsten Zeit.

Bonne chance

maxim

Freitag, April 06, 2007

Kanada Geschichten im neuem Buch

Die ganze Familie beim Festessen, cirka 1920, Manitoba

© CNR

Hallo Urlauberin und alle anderen,

ja, wann ist das neue buch in den regalen?

Ich schätze ab mitte oder ende mai, 2007.

Derzeit korrigieren wir (meine helfer und ich) die 248 seiten vorwärts und rückwärts,

das ist mehr arbeit als man sich vorstellt, da mal hier oder da der letzte „feinschliff“ mehr zeit braucht.

In den foren wird ja immer wieder die frage nach negativen storys * gestellt. Im buch habe ich nur eine veröffentlicht. Die ist aber auch eine ehrliche selbstkritik im gegensatz zu anderen. Ich habe oft den eindruck, dass bei den negativen stories im internet die schreiber fehler nur bei anderen sehen – aber nicht bei sich selbst.

Ich gehe davon aus, dass man aus positiven storys mehr lernen kann, als aus negativen.

Was sind die key points – die schlüssel – zum erfolg im neuem land?

Antworten zu dieser frage werden von den autoren schon recht deutlich gegeben.

Ich bin ja mal wieder der „Herausgeber“ und freue mich, dass ich so gute geschichten gefunden habe.

So – zurückt zum „schleifen“ der letzten seiten – ich suche also keine ostereier über die feiertage, sondern schleife, schleife ...

www.thestorys.co.uk/ - lustig, sucht man storys mit google findet man fast nur deutsche seiten – das ist eine ausnahme unter den ersten 20 links

such mal schleife mit google – findet man fast nur schleife und computer – kennen wir ja, wenn die maschine sich in einer endlos-schleife zur ruhe niederläst ...

aber: Ihr Messer müssen Sie immer dann schleifen, wenn es anfängt stumpf zu werden. Wie Sie das merken? Wenn Sie z.B. beim Zwiebelschneiden weinen, ist das ein Indiz für ein stumpfes Messer. Dann drücken Sie nämlich die ätherischen Öle raus, statt glatt zu schneiden.

Gute idee für das osteressen.

Bonne chance et bon appétit

maxim

Sonntag, März 25, 2007

Einwandern - Kanada, SAGA und Platz 3 bei Amazon


Hallo,

ich möchte mich doch bei allen Käufern meines Buches bedanken - ohne euch hätte ich es im Ranking bei Amazon heute morgen am 25 März 2007 nicht auf Platz 3 gebracht.


Morgen kann das alles wieder anders aussehen und ein anderes Buch hat diesen Platz.

Mein neues Buch ist auch in der End-Korrektur und soll bis zum nächsten Sonntag fertig produziert sein. Da inzwischen hier in der Gegend aber in den nächsten Tagen die Sonne scheint, werde ich möglicherweise nachmittags am See liegen. Hoffe, dass diese Tätigkeit die Planung nicht durcheinander bringt.

In dem Buch lasse ich ja Einwanderer nach Kanada ihre Geschichte erzählen.

Eine Geschichte handelt von der Liebe der Hamburgerin Nicole zu Steve, dem Drummer (ex) der Gruppe SAGA. Die beiden sind immer noch verheiratet und leben heute in Ontario.

Und nun werde ich weiter an den Korrekturen arbeiten bevor ich nacher in die Sonne gehe.

Freitag, März 16, 2007

Kanada Job Messe in Essen - Bilder

hallo

hier mal 4 bilder von der job messe in essen. mancher konnte dort ja seinen arbeitsvertrag unterschreiben - andere erhielten erste informationen.

wer zu erst unterschreibt hat den job - typische kanadische arbeitsweise.

wer zu spät kommt muss sehen was übrig bleibt.

es sah so aus, als wenn nicht jeder dies verstanden hatte - habe dazu im forum - das kanada forum - was zu geschrieben.

die kaffetrinker mit der ca - fahne sind eine truppe aus dem forum und anderen foren.

alle bilder copyright by maxim pouska, 2007



guten kaffe vom camping-kocher gab es hier bei coyote (rechts)



anmelden, unterlagen bekommen und auf dem sturm des saales vorbereiten



die vorträge waren nachmittags besser besucht


Der Mann im roten Hemd hat eine rafinierte frisur - cool

Donnerstag, März 15, 2007

Auswandern Einwanderung nach Kanada - update

Hallo

In den letzten wochen haben sich doch einige überraschende änderungen beim kanadischen einwanderungs-gesetz ergeben. Die waren zwar früher oder später zu erwarten, dass sie so schnell kamen dürfte vielen willkommen sein – andere punke sind aber mehr negativ.

Positiv:

Der work permit wird heute für alle skill level von 0 – D für mindestens 2 jahre genehmigt – wenn der arbeitsvertrag so lange dauert.

Die änderung kennt aber noch nicht jeder arbeitgeber und nicht jeder agent wird das einem erzählen. Jeder hat also selber darauf zu achten. Der vorteil ist, man kann dann in ruhe seinen permanent residence antrag stellen – wenn man will.

Die anträge auf einen work permit werden durch neue organisations-strukturen bei den behörden HRSD und CIC beschleunigt.

Die beste neuigkeit ist – die berufserfahrung unter skill level C + D werden nun auch für die einwanderung anerkannt – so sagte es der chef des büros von CIC in Berlin auf der Job-Messe in Essen zu mir.

Das ist besonders wichtig für jeden, der heute seinen antrag auf ein PR-Visa nach dem neuen antrags-verfahren stellen will.

Früher wurden ja keinen normalen work permits für berufe mit skill level C + D erteilt. Das bisher für diese gruppe geltende sonderprogramm wurde nun allgemein gültig. (siehe im Buch das thema sonderprogramme)

Eine liste von berufen „under pressur“, die von den provinzen erstellt wird, zählt nun sehr viele neue berufe auf, die beschleunigt einen work permit erhalten.

Dadurch muss man nun nicht zwingend über das young mobility program (YMP) seinen work permit beantragen.

Negativ:

Die bearbeitungszeiten für alle anträge haben sich verlängert.

Das gilt auch für die anträge über die provincial nomine programs aller provinzen. Hier kann man inzwischen auch in Berlin mit einer bearbeitungszeit von einem jahr rechnen.

Das wort „beschleunigt“, das immer wieder bei CIC erwähnt wird und auch hier vorkommt, ist darum mit vorsicht zu betrachten.

Die provinzen bieten als alternative an, das man bereits vorher mit einem temporary work permit zum arbeiten nach Kanada kommt.

Es wurde aber sehr eindringlich davor gewarnt beim temporary work permit bereits alle brücken nach Deutschland abzubrechen oder sogar sein haus zu verkaufen. Der grund zu dieser warnung ist, selbst wenn die provinz ihr OK gibt kann CIC in Berlin immer noch nein zum permanent residence visa sagen.

Ebenfalls ist die wartezeit für eine arbeitserlaubnis (work permit) in Kanada für frisch verheiratete inzwischen wieder auf 9 oder mehr monate gestiegen - in dieser wartezeit darf der neue partner nicht arbeiten.

Beim YMP wird allerdings inzwischen verlangt, dass der inhaber eines solchen visas zwingend das land nach 12 monaten für 4 monate verlässt – es ist also keine direkte verlängerung über das work & holiday möglich.

Zu den job-messen habe ich bereits in einem forum geschrieben, werde aber demnächst noch was dazu anmerken.

Montag, Januar 22, 2007

Auswandern Kanada – Schock - Buch Arbeiten im Traumland Kanada

Hier ein Bild, das ich in einem südafrika forum gefunden habe - es ist schon interessant, wie die ureinwohner - von denen wir ja auch abstammen - die neuen einwanderer erleben - keine ahnung von welchem künstler es ist


Hallo,

da ich meine zeit fast nur für die foren aufwende kommt mein blog immer zu kurz.

Habe da noch einen weg zu finden es anders zu organisieren.

Inzwischen bekomme ich ja auch feedback zu meinem buch und sehr oft wird dabei davon gesprochen: das buch schockt!

Ok – da ich über die realität der arbeit in kanada schreibe und wie man als auswanderer trotzdem erfolg haben kann – ist das schocken wie ein wecker, der einen aus dem bett jagt – und aus den träumen.

Die gesamte literatur über kanada ist ja mehr eine PR-Literatur, die sich an der landschaft und den ach so freundlichen kanadiern und eingewanderten landsleuten „ergötzt“.

Da das buch inzwischen bei amazon auf rang 8 der kanada bücher gelandet ist (22.01.07) hier einige kurze statments zum schock:

Hallo !!

Ich habe nachdem wir den Gedanken gefasst hatten, auszuwandern, zuerst das Buch von Maxim gekauft, da ich darüber bei Amazon die meisten positiven Bewertungen gelesen habe. Erst durch dieses Buch bin ich auf das Kanada- Forum gekommen.

Ich mus ehrlich zugeben, dass ich das Buch in einem durch gelesen habe und danach etwas geschockt war. Aber wenn man weitere Informationen sammelt und dann das Buch nocheinmal zu den verschiedenen Themen liest, ist es sehr informativ. Das Buch beschreibt nunmal auch die negativen Seiten, die ja auch nicht außer Acht gelassen werden dürfen, auch wenn man sie manchmal halt eben lieber ausblenden würde!!!

Ich finde, dass das Buch ein guter Kontrast zu den aktuellen Einwanderungssoaps ist und würde es jedem empfeheln, der Infos über eine Auswanderung nach Kanada braucht.


Liebe Grüße emot-blinkBettybou

servus

ich bin gerade auf seite 127 und wie bereits gesagt nicht erschrecken lassen die ersten seiten sind zum abgewöhnen bzw abschrecken da müßen wir alle durch.

gruß an allen die das lesen
michael

... Dabei verzichtet der Autor auf die in diesem Genre allzu häufig anzutreffende Augenwischerei in dem er nichts schönmalt sondern die Tatsachen darlegt und in aller Deutlichkeit auf die Schwierigkeiten hinweist. Für mich als Newbie, der sich noch nicht lange mit dem Thema befasst ist es momentan bei der Wahl des richtigen Visas und der Vorgehensweise der Beantragung eine gute Hilfe.
Da, vor allem im TV sich momentan eine euphorische "Berichterstattung" (siehe "die Auswanderer,"unser neues Leben"...) der anderen die Hand gibt empfinde ich es als sehr nützlich Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Kundenrezensionen in Amazon


OK – das über das buch : Arbeiten im Traumland Kanada

Inzwischen schreibe ich ja an dem nächsten buch und habe dazu texte von einwanderern erhalten – ich werde also diesmal wieder der Herausgeber sein und nicht nur der Autor – schreibe aber auch selber.

Dabei ist mir ein text geschickt worden, wo man den eindruck gewinnen kann: in kanada werden nur partys gefeiert. Erst im vergleich zu anderen texten und dem lesen zwischen den zeilen erkennt man wie schwer oder sogar brutal das durchhalten war. Heute ist eine gute zeit für diese schreiberin – aber erst nach vielen, vielen jahren kämpfen.


bonne chance

maxim

Montag, November 27, 2006

im Spiegel Shop - Arbeiten im Traumland Kanada - in der ersten Startreihe


Hallo,

na, da bin ich aber überrascht. Im Spiegel Shop in der ersten Startreihe zu stehen, habe ich ja nicht erwartet.

natürlich nur zum thema Kanada - andere bücher verkaufen sich in viel höheren auflagen.

ich habe ja gerade erst geschrieben, dass ich an dem bucht über erfahrungsberichte von einwanderern schreibe.

aber!

wenn ich mir die fragen in den foren betrachte, dann ist es wohl dringender ein buch zu schreiben, das die einwanderung detailiert behandelt.

mal sehen, wie ich das am besten löse.

kommentare dazu sind erwünscht.

Bonne chance

maxim


Samstag, November 25, 2006

Auswandern als Trapper nach Kanada - Yukon Bier und neues Buch


Hallo,

also, der typ auf dem bild (links) das bin ich nicht – der da für das bier wirbt : - )))

garantiert – den im Yukon war ich noch nicht. Aber ich finde es cool – das bier vom Yukon.

Auswandern nach Kanada 1927 – das ist eine story über die Else Seel in dem buch „Kanadisches Tagebuch“ geschrieben hat.

Was war das für eine wilde zeit, als man noch in der widniss von B. C. nach gold und silber suchte – als trapper im winter die pelze erjagte, damit frau und kinder im sommer was zu essen hatten.

Pure romantik der kanadischen wälder und berge.

Ich werde ihr buch in meinem nächstem buch besprechen und dabei dem „Erfahrungsbericht“ von Else Seel alle romantik rausstreichen.

Es wird also in dem bericht ihres lebens fast ausschließlich von der härte und brutalität dieser erfahrung berichtet. Alles korrekt in ihren eigenen worten – deutlich als zitate gekennzeichnet.

Warum ich das so mache? Da ich der ansicht bin, dass man ab und an die rosarote brille zur seite legen sollte.

Else Seel hatte aber im rückblick gesagt, dass es sich gelohnt hat – sie war zufrieden und das ist ja auch ein erfolg.

Über die erfolge anderer einwanderer berichten sie selbst in ihren eigenen worten in dem buch. – einen titel habe ich noch nicht dafür gefunden aber ein titelbild.

Es sind die geschichten von einwanderern, die gerade erst 2006 nach kanada zogen, die aus den fünfzigern – geschädigt noch vom krieg - und bis hin zu den neunzigern – der boom time nach der rezession ende der achtziger und anfang der neunziger ins land immigrierten.

Im augeblick haben wir (mein korrektor und ich) mit den korrekturen der ersten erfahrungsberichte begonnen und werden damit weitermachen.
Plane das buch anfang 2007 fertig zu haben und insgesamt wird es positive berichte enthalten.

Aber – es sind berichte über arbeitnehmer – nicht über rancher, farmer oder trapper – ausnahme die story von Else Seel.

Das für heute.

Zum Abschluss wei neue kommentare zu meinem aktuellen buch „Arbeiten im Traumland Kanada“, die heute gepostet wurden:

Verfasst am: Sa Nov 25, 2006 18:35
Hallo maxim das Buch hab ich durch...fand es sehr informativ, es stehen viele brauchbare Infos drin inkl. Internet-Links, man kann es auch immer als Nachschlagebuch benutzen. Für jeden der nach Kanada auswandern möchte ist dieses Buch ein muß.

Gruß
________________
Bezdelniks Canada Links


Verfasst am: Sa Nov 25, 2006 20:50

Ich habe das Buch von Maxim auch gelesen und viele Informationen, die ich bisher noch nicht kannte, gefunden. Spitze fand ich die ganzen links, dort fand ich noch mehr Auskünfte. Es ist wirklich sehr empfehlenswert...... Gruß teufeliene


Bonne chance

maxim

Sonntag, November 19, 2006

Bücher über Kanada - Auswandern - Storys - Romane

Hallo

Ich schaue mir sehr oft die verkaufsangebote bei ebay und amazon an, um interessante bücher über Kanada zu finden.

Oft habe ich dabei den eindruck, dass ältere bücher interessanter sind, als neue. Beispielsweise die bücher von A.E. Johann oder die jagtgeschichten von H.O. Meissner.

Wie geht es euch damit?

Romane kanadischer autoren lese ich so gut wie nicht – ausser Mordecai Richlers bücher - die habe ich aber bereits fast alle gelesen.


Was mir auch aufgefallen ist, dass sich immer noch bücher zum thema auswandern verkaufen, die alleine aufgrund des herausgabe-datums veraltet sind. (November 2000)

Die tun so als wenn sie neu sind : - ))))

Zur erinnerung – das neue gesetz zur einwanderung nach Kanada wurde im sommer 2002 in kraft gesetzt.

Wenn also in einem buch mit herausgabe-datum november 2000 etwas über punktesystem oder einwanderungsantrag steht – dann kann das nicht mehr richtig sein! Das Buch hat kein upt-date erhalten, so die angaben des verlages.

Egal – so zockt der landsmann den landsmann oder die landsfrau ihre schwestern ab – einfach normal unter deutschen (wie auch unter anderen völkern).

Das mein Buch inzwischen auch bei amazon unter den ersten 12 auf seite 1 gelistet ist, darüber freue ich mich natürlich - und wieder ein screenshot als beweis.
Übrigens wird das buch inzwischen in 2 bis drei tagen ausgeliefert - wie jemand in den foren berichtete




Bonne chance
maxim



Donnerstag, November 09, 2006

Kanada - Auswandern - Arbeiten Buch bei Libri



Hallo,

werbung sollte man nicht unterschätzen!

Es gibt ja genug, die bei jeder werbung rot sehen - ich lese aber gerne wochenblätter und andere werbung, die ich gebrauchen kann.

zu meiner überraschung habe ich heute (09-11-06) gesehen, dass mein Buch "Arbeiten im Traumland Kanada" beim versand Libri.de auf platz 1 gelandet ist.

habe es unter "beste treffer in bücher" gefunden, als ich mit dem suchwort "Kanada" nach bücher schaute.

Da möchte ich doch ein Danke an alle Käufer sagen - habe bisher auch so gut wie nur gute kritiken bekommen. Die anderen kommen sicher noch.

Aber, wie ich heute einem jungen mann antwortete: ich bin ja nicht perfekt und kritik ist ja auch nützlich.

Im augenblick mache ich in den foren etwas urlaub - muss mich auf das nächste buch konzentrieren.

das sind dann erfahrungsberichte von immigranten - dabei gehts mir darum: was führte zu ihrem erfolg - dabei ist erfolg mit einem "erfüllten leben", wie es Else Seel beschrieb, am besten ausgedrückt.

mal sehen - wie ich damit zurecht komme. die meisten erfahrungsberichte sind aus dem heutigen arbeitsleben und auch eine story aus der alten zeit, wo trapper und goldsucher noch richtige männer waren und richtige frauen an der seite hatten.

last euch überraschen.

bonne chance

maxim

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Kanada - auswandern - arbeiten - Buchkritik


Hier noch das bild vom ersten autogramm – mein Pizzabäcker, Onofrio Taverna (wirklich sein richtiger name) hat natürlich verwandtschaft in Kanada – als Italiener ganz normal.
Foto by Vincenzo Taverna


Buchkritik in den Foren:

hallo! dein buch ist klasse....herzlichen glückwunsch! äusserst informativ wenn man so was vor hat.... sollten sich hier ALLE kaufen und RICHTIG lesen...dann würde sich manche blöde frage hier erübrigen da werden sich einige hinter den ohren kratzen....wenn sie lesen... die denken alle das ist ein spiel.....nach ca zu gehen

goos
Do Okt 19, 2006 09:32

Hi Maxim, habe dein Buch innerhalb eines Tages komplett durchgelesen. Sehr informativ, holt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück Viele Grüsse ... Holl72 –
Verfasst am: Mi Okt 18, 2006 00:14


Ich habe Dein Buch gekauft, und dort werden schon einmal fast alle meiner aktuellen Fragen beantwortet. Danke dafür. Es ist Dir gut gelungen (ein paar Bilder fehlen, weil es nun mal wirklich ein so überwältigendes Land ist.) Mit dem Untertitel habe ich allerdings auch so meine Bauchschmerzen. Muß denn der Traum aufhören nur weil man morgens zur Arbeit muß?? Nein nicht zwangsläufig. Hier in DE muß ich morgens nicht aufstehen und nicht zur Arbeit; daraus hat sich ehrlich gesagt ein viel größerer Albtraum entwickelt. Kommt also wie alles im Leben auf die Sichtweise an...... Bis dann und Gruß aus bad old Germany Frank
25.10.2006, 12:07

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Hallo,

selber loben ist ja immer einfach – einfach PR schreiben. Da das eh keiner glaubt sind die obigen postings eine erste information, wie das buch von lesern angenommen wird.

Ich arbeite bereits am nächsten buch – es soll diesmal berichte von immigranten bringen. Dazu habe ich einige in den foren gefragt, die gerade erst in den letzten monaten eingewandert sind und auch andere, die seit den fünfzigern des letzten jahrhunderts in Kanada leben.

Die ersten 100 seiten solcher berichte hat mein korrektor gestern abgeholt und wird jetzt alle ae, oe, ue auf ä, ö und ü umschreiben und sonstige kleinigkeiten korrigieren.

Ich werde nun anfangen geschichten wiederzugeben, in denen einwanderer ihre leben in bücher beschrieben. Diese berichte reichen zurück bis 1920.

Was mich dabei besonders interessiert, und was ich versuchen werde zu recherchieren, ist der punkt: hat sich wirklich etwas an den schwierigkeiten der einwanderung geändert?

OK, damals wurden landarbeiter gesucht, in den neunzigern waren es IT-fachleute, heute sind es handwerker und trucker – die Kanada als gastarbeiter und immigranten sucht.

Aber, sind die probleme gleich geblieben und kann man was aus den alten erzählungen für heute nutzen – man soll ja fehler nicht wiederholen, die andere machten - wenn das so einfach währe :-)))) –

Mal sehen – das buch wird auch über 200 seiten haben – ob es noch vor weihnachten fertig wird kann ich nicht garantieren.

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Leseprobe - Arbeiten im Traumland Kanada

Hallo,

hier mal eine Leseprobe aus dem Buch. Auf den Webseiten der Online-Händler steht ja wenig - weil die das so wollen.

Vorwort

„Sicher ist es unmöglich, ein treffendes Buch zu schreiben, das den gesamten Vorgang der Planung der Auswanderung bis zum endgültigen Vollzug beschreibt und dass das Ende des „Kulturschocks“ nach dem Einleben schildert. Wäre aber dennoch toll, wenn es so was gäbe.“

Der Wunsch eines Mitglieds in einem deutschsprachigen Forum ist realisierbar, aber wer will dann schon ein Buch mit weit über 1.500 Seiten lesen?

Mein erstes Buch zum Thema Auswandern nach Kanada hatte 300 Seiten und war mit Informationen voll gepackt. Das Resultat war, dass mir öfters per Email geschrieben wurde, dass man „den Wald vor lauter Bäume nicht sähe“. Das schrieben Investoren, Arbeitnehmer und ebenfalls Selbständige, denen ich dann antwortete und schrieb auf welcher Seite des Buches die gesuchte Information stand. Das ist der entscheidende Grund, warum ich diesmal einige Informationen mehrfach wiederhole. Es ist mir wichtig, dass Leser die betreffende Information beim x-ten Mal tatsächlich begreifen, wenn sie diese beim ersten Mal überlesen sollten.

Eine Anfrage von Silke:
„… ich muss jetzt unbedingt mal etwas loswerden: Seitdem wir uns mit der Idee rumschlagen nach Kanada auszuwandern (und das geht jetzt immerhin auch schon ca. 3 Jahre), verfolge ich (wenn auch meist passiv) aufmerksam die meisten Beiträge in verschiedenen Kanadaforen, habe uns die auftreibbaren Bücher zum Thema besorgt, die „Kanada aktuell“ abonniert...und und und. Nur das, was uns am meisten interessiert und vor allem beunruhigt, ndet man irgendwie nirgends.

Haben eigentlich alle, die nach Kanada gehen, Unmengen von Geld im background??? Wandern denn alle ein, auch die ursprünglichen „Skilled Worker“, um sich letztlich mit mehr oder weniger gewinnbringenden Modellen selbständig zu machen - und anscheinend in erster Linie die „Blockhausromantik“ zu genießen??? Geld spielt irgendwie keine Rolle? Das glaube ich einfach nicht!


Es muss doch auch Auswanderer geben, die sich einen akzeptablen „normalen“ Job gesucht haben, der irgendeine Ähnlichkeit mit dem hat, den sie einst in Deutschland ausgeübt haben... Oder von mir aus halt auch Leute, die an diesem Vorhaben gescheitert sind! Wo sind die alle bitte? Solche Erfahrungsberichte ndet man leider nirgends...

Ist dieser Plan denn dermaßen abwegig, dass nur wir daran glauben???“

Dieser Text von Silke, als Frage in einem Forum gefunden, zeigt ein Dilemma bei der Berichterstattung über Kanada auf. In der Presse werden diese Klischees gepegt. Das Magazin Geo sucht natürlich den am weitesten in der Wildnis lebenden Bergbauern und auch der Stern wählt einen Farmer aus, wenn es um Kanada geht. Die Fernsehsender folgten auf dem Fuß mit Berichten über Unternehmer oder sonstigen sonderbaren emotionalen Stories in Minutenlänge. Der Normfall eines Angestellten ist den Redaktionen einfach zu „normal“, als das sie darüber berichten.

Ebenso haben anscheinend nur die von Silke aufgezählten Einwanderer Zeit und Lust über ihre Erfahrungen im Internet zu berichten. Der eingereiste Arbeitnehmer hat sich womöglich so gut etabliert, dass er keinen Grund sieht viele Gedanken an Deutschland zu verschwenden und darum lieber das neue Leben genießt. Ein anderer Grund des Schweigens könnte sei: Er ist so frustriert, dass er über seine negativen Erfahrungen nicht sprechen will - vor allem nicht in der Öffentlichkeit. „Wir wollen nur sehr ungern darüber sprechen, da sie alte Wunden aufreissen und es in der Seele schmerzt, wenn wir darüber sprechen sollen“, schrieb mir jemand, der sich in einigen Foren über diese negative Seite der Einwanderung äußerte.

Im Zeitalter des Internets, der leichten Verbreitung von Nachrichten, Reise- oder Erfahrungsberichten sind Einwanderer und auch Zeitarbeiter / Temporary Worker sehr gerne bereit die ersten Schritte ihrer Reise mitzuteilen. Allerdings verstummen sie oft, wenn die Schwierigkeiten einsetzen. Das hat einmal den Grund, dass sie dann so hart zu arbeiten und zu kämpfen haben, und darum keine Zeit für das Schreiben über ihre aktuellen Erfahrungen haben. Ein anderes Motiv mag sein, dass ihr Traum nicht so Realität wurde, wie sie es zu Hause träumten. Denen zu Hause will man vorerst nichts über die tatsächlichen Probleme mitteilen. Ebenso erzählt man nicht gerne den Gästen, die nach Kanada kommen, die volle Wahrheit. Die erzählen auch Kanadier nicht den Besuchern, denn sie sind ja so „nett und freundlich“, dass sie diese Seite der Münze lieber verschweigen, wie von falsch informierten Immigranten berichtet wurde.

Es geht mir nicht um die romantische Verklärung Kanadas, seiner Landschaft, seiner Farmen, Pferdezüchter, B & B Besitzer und erfolgreichen Unternehmen, sondern um die Realität, mit der 98 Prozent der Einwanderer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konfrontiert werden. Diese 98 Prozent sind Arbeitnehmer im weitesten Sinne, die sich ihren Lebensunterhalt im neuem Land verdienen müssen.

Es ist mir klar, dass ich nicht für alle Fragen von Immigranten eine Antwort habe, aber ich versuche die wichtigsten Fragen, die am beständigsten gestellt werden, zu beantworten. Unerlässlich wird aber immer die eigene Recherche des Einwanderers und Zeitarbeiters sein, da jeder von ihnen eine eigene Geschichte hat, was seine Motivation zur Auswanderung betrifft. Darum sind entsprechende Hinweise für weitere Recherchen ein relevanter Bestandteil des Buches.

Meine Kommentare zu den verschiedenen Punkten sind subjektive Meinungen, die keinen Anspruch darauf erheben, richtig zu sein. Ich kann mich in der Beurteilung von Umständen und Situationen irren. Das ist umso leichter möglich, als mir nie alle Hintergründe der Erfahrung des betreffenden Einwanderers oder Zeitarbeiters bekannt sind. Sie sollten deshalb nur als eine Meinung unter vielen anderen angesehen werden.


BEMERKUNG

Was heutige Auswanderer aus Europa von früheren Emigranten unterscheidet ist die tatsächliche existenzielle Not und Bedrohung der damaligen Auswanderer. Ob es sich um Verfolgung, Vertreibung oder Hungersnöte handelte, es ging für die meisten dieser Menschen ums Ganze und die Zukunft ihrer Familien und Kinder.

Heutigen Auswanderern aus Europa geht es oft nur um eine schöne Landschaft, wenn sie als Ziel
Vancouver, die Rocky Montains oder die Atlantikküste von Nova Scotia anstreben. Oder es geht
einfach nur um einen Jobwechsel. Diese Gründe sind aber selten kraftvoll genug und ausreichend, um die sich vor jedem Auswanderer oder Zeitarbeiter auftürmenden Probleme zu bewältigen.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Belastung für den mitziehenden Partner. Wer wild entschlossen ist um jeden Preis nach Kanada auszuwandern, der braucht an seiner Seite einen ebenso starken Partner.

Dazu ein Text von John Steinbeck aus dem Buch „Früchte des Zorns“ (THE GRAPES OF WRATH), eine Geschichte von Auswanderern und ihre erzwungene Weiterwanderung:

… Und die Frauen kamen aus den Häusern und stellten sich neben ihre Männer und versuchten herauszuspüren, ob diesmal die Männer zusammenbrechen würden. Die Frauen forschten heimlich in den Gesichtern der Männer, denn das Korn mochte verderben, solange noch etwas anderes blieb. Die Kinder standen daneben und zeichneten mit ihren nackten Zehen Figuren in den Staub und versuchten mit tastenden Sinnen zu ergründen, ob die Männer und Frauen zusammenbrechen würden.

Die Kinder blinzelten auf zu den Gesichtern der Männer und Frauen und zeichneten mit ihren Zehen bedächtig Linien in den Staub. Die Pferde kamen zu den Wassertrögen und schnaubten, um den Staub vom Wasser zu vertreiben. Nach einer Weile wich der Ausdruck trunkener Bestürzung aus den Gesichtern der Männer, und sie wurden hart und zornig und entschlossen. Da wußten die Frauen, daß sie gerettet waren und daß kein Zusammenbruch kommen würde. Dann fragten sie: Was tun wir nun? Und die Männer antworteten: Ich weiß nicht. Aber es war alles gut. Die Frauen wußten, daß alles gut war, und die Kinder wußten, daß alles gut war. In ihrem tiefsten Innern wußten die Frauen und Kinder, daß ein Unglück nicht zu schwer zu ertragen war, wenn ihre Männer unversehrt blieben.


Die Frauen gingen in die Häuser an ihre Arbeit, und die Kinder begannen zu spielen …


Ein Zitat von A. E. Johann - Von ihm stammen die besten und ehrlichsten Berichte über Einwanderer in Kanada aus den Zwanzigern und Dreißigern des letzten Jahrhunderts. Er lebte und arbeitete dort 1927 - 1928 für ein Jahr, als Landarbeiter, Holzfäller, Unternehmer, Journalist und in vielen weiteren Berufen. Danach kam er nach Berlin zurück und schrieb das Buch „Mit 20 Dollar in den Wilden Westen“, 1928, im Verlag Ullstein. Seine Beschreibung hat auch heute noch für viele Gültigkeit. Er spricht zwar von Landarbeitern und Holzfällern, seine Erfahrung gilt aber heute für jeden, der mit einem „Contract“ beschäftigt ist - es ist immer nur eine Zeitarbeit! Aus dem Kapitel 30:

30. Hungern, betteln, frieren!
„Vancouver, diese unvergeßliche, unvergleichliche, brodelnde Stadt, zog mich bald in einen bunten Strudel mannigfacher Schicksale, Gestalten, Erlebnisse. …

Bevor ich jedoch dem Reigen lustiger und trauriger Figuren freien Lauf lasse, sei mir gestattet, in diesem durchaus ernstgemeinten Kapitel von dem Winterelend unter den Emigranten zu sprechen, damit nicht etwa jemand auf den Gedanken kommt, das Auswandern sei eine vergnügliche, abenteuerreiche Sache, die weiter nichts als Spaß im Gefolge habe. Dieser Unsinn hat schon Unheil genug angerichtet, und es wäre nur zu gut, wenn diese Zeilen von allzu schnellen Entschlüssen abschreckten,statt sie zu begünstigen.

... Wenn die Ernte vorüber ist, sei es, daß plötzlicher Schneefall sie unterbricht, sei es, daß die letzte Garbe eingefahren ist, beginnt eine böse Zeit, in der die Arbeit knapp wird, die eisigen Winterstürme ein warmes Haus und warme Kleidung unentbehrlich machen und die Not bei all denen ihren Einzug hält, die keine feste Stellung ihr eigen nennen. Der Farmer, der im Sommer drei Knechte brauchte, gewährt jetzt nur noch einem Beschäftigung oder verrichtet die geringe Winterarbeit in Stall und Hof allein. Die Sägemühlen im Gebirge stellen den Betrieb ein, sobald sie die Blöcke, die ihnen die Flüsse noch vor dem Frost zuführten, aufgeschnitten haben. Zu Tausenden drängen sich die arbeitslosen Männer vom Lande in die Städte. Die wenigen, die zuerst eintreffen, schnappen die freien Stellen fort, und die weitaus überwiegende Mehrheit aller späteren liegt auf der Straße.
...
Eines der Zentren, in denen im Winter zu Tausenden die arbeitslosen Männer usammenlaufen, ist Vancouver; in der Gesamtzahl der rund 10.000 Arbeitslosen mochten etwa 500 Deutsche enthalten sein, eine an kanadischen Verhältnissen gemessen riesengroße Zahl. Die Deutschen setzten sich fast ausnahmslos aus Leuten zusammen, die erst im Laufe des Jahres hereingekommen waren, noch wenig oder gar kein Englisch zu sprechen verstanden und sich nun völlig hilos in der großen, amerikanisch-eberhaft hastenden Stadt treiben ließen. Vielen von ihnen schien die wochen-, ja monatelange Untätigkeit, das Herumsitzen in den schmierigen, chinesischen Hotels das Mark aus den Knochen gesogen zu haben.


Unfähig zu jedem Entschluß, allen Einüssen wehrlos ausgeliefert, verzehrten sie mit einer Art von verzweifeltem Stumpfsinn jeden Tag ihre 1,50 Dollar und konnten sich an den Fingern ausrechnen, wie lange sie dieses Leben fortzusetzen imstande sein würden und wann der Hunger und die Obdachlosigkeit an ihre Tür klopfen würde.“

Maxim Pouska
Sommer 2006


Das als Leseprobe - Die damaligen Berichte des Jourmalisten A. E. Johann - der ja kein Einwanderer war, da er ja wieder nach Deutschland zurück wollte - sind mit das Beste, was über Einwanderung nach Kanada geschrieben wurde. Die Bücher von Einwanderern sind doch immer sehr persöhnliche Erfahrungen, oft beschreiben sie eine Situation, die nicht über den eigenen "Kirchturm" hinausreicht.

Freitag, Oktober 06, 2006

Autogramm

Hallo

toll, dass es auch gebrauchte Autogramme gibt : - )))

"Autogramm Neu und gebraucht! Mitbieten oder Sofort-Kaufen www.ebay.de"

Es soll ja Leute geben, die Autogramme von Autoren sammeln. Ihren Wunsch respektiere ich ebenfalls und so kann man bei mir das Buch mit Autogramm bestellen.

Die Abwicklung erfolgt über einen Vertrieb. Wenn die den normalen Kaufpreis (20,- Euro - Portofrei) auf ihrem Konto sehen, dann senden sie das Buch zu mir - ich unterschreibe und schicke es als Privatmann dem Besteller zu - Bezahlung also wie bei ebay.

Es gibt in diesem Fall allerdings kein Rückgaberecht - da das Buch von mir aus seiner schützenden Verschweißung herausgenommen werden muss und ich es als Privatverkauf handhabe.

Ob das rechtlich korrekt ist - kann ich nicht sagen - aber so wird es von mir abgewickelt.

Bestellkontakt: maximpouska at Hotmail punkt com


Bonne chance

maxim


PS Ich habe seit einer Stunde die ersten 50 Bücher vor mir liegen und trainiere fleißig meine Unterschrift - soll ja schön sein.

ISBN Nr. für das Buch Arbeiten im Traumland Kanada

Hallo,

damit man das Buch bei den Online-Buchhändlern und im Buchhandel leichter findet nochmals die ISBN Nr. in einem extra posting.

Zum 01.01.2007 gibt es diese Nr. mit dreizehn Stellen, bisher waren es zehn Stellen und darum sind hier beide Nr. aufgeführt.


Titel: Arbeiten im Traumland Kanada

für 2006 ISBN Nr.ISBN-10: 3-8334-6235-3

ab 2007 ISBN-13: 978-3-8334-6235-1

Das Buch gibt es über fast alle Online-Buchhändler, wie beispielsweise

www.libri.de
www.amazone.de - siehe kommentar - mein ... sieht da mal wieder mädels : - ))) - danke
www.bol.de
www.spiegel.de
www.buch.de
www.faz.net
www.hugendubel.de
www.buch.de
www.thalia.de

das ist die Top-Liste der an BoD angeschlossenen Händler - die kleinen sind aber auch dabei.

Wegen der Frankfuurter Buchmesse, die gerade läuft , sind noch nicht alle updates der obigen sites perfekt mit Bild und Text bestückt.

Bonne chance

maxim

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Auswandern und in Kanada arbeiten

Hallo,

das neue Buch ist nun auch bei Amazon gelistet.

Am einfachsten zu finden über www.amazon.de und in die Suchmaske Maxim Pouska eingeben. Dann erscheinen zwei Bücher von mir.

Ob das alte Buch – Auswandern und Auswanderungsgesetz von Kanada - noch lieferbar ist, kann ich nicht sagen, da ich vom Verlag darüber keine Information habe.

Das ist auch der Grund, warum das neue Buch als book on demand erscheint.

Neue Buch:
Arbeiten im Traumland Kanada von Maxim Pouska (Broschiert - September 2006)
Neu kaufen: EUR 20,00 Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 7 bis 12 Tagen

Alte Buch:
Auf nach Kanada. Das neue Einwanderungsgesetz. Einwandern - Arbeiten - Studieren - Besuchen von Maxim Pouska (Taschenbuch - Juni 2003)
Führen wir nicht oder nicht mehr - jetzt gebraucht vorbestellen

Es fehlt bei Amazon wie bei Libri noch das Bild und mehr Text, aber das findet ihr ja hier im Blog.


Bonne chance

Maxim

Photokina 2 Digital Druck von Bildern


Zu dem Kommentar und der Frage von Missy Deluxe:

Missy Deluxe Hat gesagt…
Interessant dass du beim scannen diese Streifen bekommst, ich habe das Phänomen auch schon festgestellt, es lag aber wie es aussieht in meinem Fall warum auch immer am Papier anscheinend.Meine Frage an die Profis, gibt es dazu eine Erklärung?Mich erinnert das ein wenig an den Effekt den man hat, wenn man mit einer Digitalkamera versucht den Monitor oder einen TV-Bildschirm abzufotografieren.

A.
Ich vermute eher, dass dies ausschließlich mit dem Drucker zu tun hat. Je nach Einstellung des Druckers: Layout, Normal oder Qualität wird es dies Streifen geben oder auch nicht.

Für die Bildgrösse 10 x 15 cm reicht, bei Betrachtung mit den Augen, Normal aus – werden sie aber gescannt sollte die höchste Qualitätsstufe eingestellt sein.


Drucke – Digital Druck auf Stoff – für mich waren die besten Fotos auf der photokina die Bilder von Karl Hugo Schmölz. Seine Bilder aus dem vom Krieg zerstörten Köln hatte er damals mit seiner Holzkamera auf Glasplatten in der Grösse 18 x 24 cm aufgenommen.

Sie lagerten im Archiv – über 60 Jahre und wurden von Wim und Maurice Cox wiederentdeckt.

Das waren riesige Drucke von 3 x 4 Meter oder sogar grösser. Hier ein Bild, das von der Einladungskarte gescannt wurde.

Was mich immer wieder erstaunt ist: selbst Bilder von Katastrophen sehen oft einfach nur „ästhetisch schön“ aus.

Erinnert mich an den Eissturm 1998 in Québec – auch damals waren die Bilder dieser Katastrophe – später in einer Ausstellung gezeigt – irgendwie „schön“ anzusehen.

Bonne chance

Maxim

Montag, Oktober 02, 2006

Arbeiten im Traumland Kanada - Lieferbar ab 11.10.

Hallo,

das Buch kann über folgende Händler gekauft werden:

Über alle Buchhandlungen - derzeit kann man es bereits vorausbestellen und dazu nutzt man 2006 am einfachsten die ISBN Nr. ISBN: 3833462353

EAN: 9783833462351
Libri: 6648991

ab 2007 wird es eine andere Nr. sein.

Ebenfalls kann man es direkt bei Libri Online bestellen - http://www.libri.de/ und bei www.amazon.de soll es auch in den nächsten Tagen im Programm sein.

Bei Libri steht auf der Webseite:
Maxim Pouska: Arbeiten im Traumland Kanada

Der Traum von Kanada hört dann auf, wenn man in Kanada morgens aufsteht und zur Arbeit geht - zur Arbeit gehen will.

Books on Demand GmbH September 2006 - kartoniert - 208 Seiten

Lieferbar innerhalb von ein bis zwei Wochen

Voraussichtlicher Liefertermin: 12. Oktober 2006 20,00 EUR

Diesen Artikel liefern wir Ihnen versandkostenfrei!
ISBN: 3833462353
EAN: 9783833462351
Libri: 6648991



Zum Kommentar - Im Text "Bad Storys" wird beschrieben, was man tun kann, um die Hilfe des kanadischen Staates zu erhalten. Das betrifft beispielsweise Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Unfälle.

Gewerkschaften? Welcher Auswanderer will was darüber lesen? Wie in den Foren immer lauthals verkündet: Niemand. Dass er in Kanada damit konfrontiert wird, erlebt er als Kulturschock. Darum werde ich erst im nächsten Buch im Kapitel Kulturschock darüber schreiben.

Nun der letzte Teil der Inhaltsangabe:


Teil vier: KARRIERE IN KANADA
Weiterbildung in Kanada
Schule und Ausbildung
Learning by doing
Hire and re
Boom Time - Die Blase platzt
Umzug und erste Tage in Kanada
Einkommen in Kanada
Plan A, B und C sowie R
Ausweisung aus Kanada
Immigranten ohne richtige Informationen
Vom Banker zum Pizzabäcker - Positive Beispiele in Englisch

Teil fünf: SONSTIGES
Die Sprachen in Kanada.
Übersetzungsprogramme für Englisch
Sprache lernen wie ein Kind
Warnung
Träume realisieren
Link Liste
Schlusswort und Dank

Bonne chance

Maxim

Sonntag, Oktober 01, 2006

photokina


Hallo,

letzte woche war ich am mittwoch und samstag auf der photokina.

wie die zeiten sich ändern. 1960 war ich zum ersten mal dort. Da gab es große firmen, die heute klein sind.

denke ich an: Agfa, Rollei, Linhof, Leica und andere, dann sehe ich heute nur noch "kleingärtner". OK, Leica scheint sich wieder zu fangen - aber die anderen haben einfach die zeit verkannt - die entwicklungen verschlafen.

man sollte heute all die hochnäsigen manager von damals auf harz 4 setzen - die heutigen manager sind ja auch nicht viel besser - sollte man meinen. sie haben erst noch zu beweisen ob sie ihre bezüge wert sind.

lasse ich das mal beiseite - was gibt es neues - nur digitales!

1988 war ich auch mit einem standauf der photokina - als betreuter. damals wurde die gesamte digitale fotografie noch belächelt - digital war für viele noch teufelszeug.

besonders für designer und die echten fotografen.

aber firmen wie SINAR und andere zeigten bereits trends, die heute alltag sind.

Dass ein telefon eine tolle kamera sein kann - Nokia und Sony Ericsson - beweisen es.

und die speicherkapazität - man oh man - auf einer karte von SanDisk werden in zukunft bis zu 16 Gigabyte platz haben - damals in den alten tagen von IBM und DEC hätte dies ein oder zwei fabrikhallen benötigt.

aber werden die bilder dadurch besser?

ist doch egal - hauptsache die betrachter und der fotograf - die fotografin erfreuen sich an ihnen.

für profis besteht aber weiterhin der bedarf beispielsweise mit blitzlicht von broncolor, kameras von SINAR, stativen von GITZO zu arbeiten - daneben sind Nikon, Canon und einige andere just the right tool - und nicht das handy.

es ist schon interessant, diese entwicklung zu erleben.

und warum fotografiere ich immer noch mit meiner alten F3 von Nikon - ohne motor und ganz nostalgisch in analog technik - vergrössere meine s/w bilder noch selber?

das bleibt mein geheimnis : - )))

Bonne chance

Maxim

PS Das Bild von meiner kollegin Natacha und mir wurde mit einem Nokia der Nseries fotografiert.

Vergrössert auf HP papier mit HP drucker und nicht mit Epson - die auch gut sind.

interessant ist: die streifen, die über den sann sichtbar werden - die sieht man mit dem auge nicht, wenn das bild nur 10 x 15 cm gross ist - mit echten analogen bildern habe ich dieses problem beim scannen nicht.

Trend: Canon und HP holen Eson ein.

Donnerstag, September 21, 2006

Das Buch in der Hand: Arbeiten im Traumland Kanada


Hallo,
heute erhielt ich vom Drucker (http://www.bod.de/) das fertig gedruckte Buch zur Kontrolle geschickt. Alles war OK und ich habe nun den Auftrag bestätigt. Das Buch wird nun bei Amazon und Libri auf die Webseiten gestellt und spätestens in 6 Tagen über diese zu erhalten sein. Ebenso kann man es bereits jetzt mit der ISBN Nr. ISBN-10: 3-8334-6235-3 oder ISBN-13: 978-3-8334-6235-1 beim Buchhändler an der Ecke bestellen. Hier noch weiter Informationen über den Inhalt:

Teil drei:
WORK PERMIT / PERMANENT RESIDENCE VISA
HRSD - Kanadisches Arbeitsministerium
Gegner und Freund
Was ist die NOC - Liste?
Sonderprogramme für Berufsgruppen und Industrien
Warum muss der Arbeitgeber die Genehmigung des HRSD erhalten?
Was muss der Arbeitgeber tun, damit er sie erhält?
ACHTUNG FALLE
Wann braucht man keine Genehmigung vom HRSD?
Warum lehnt HRSD einen Jobvertrag ab?
Kann in diesen Fällen ein Berater helfen?
Immigrant und Temporary Worker - wie bewertet HRSD sie?
Diskriminierung am Arbeitsplatz - wie erhält man Hilfe?
Ab wann erhält man Arbeitslosengeld?Bad Story

NOC-Liste: Suche der richtigen Berufsbezeichnung
Skill Level & Duties
Sonderprogramme: HRSD und Regierungen

Temporary Work Permit
Was ist ein Skilled Worker - wie wird dies deniert?
Entsandter / Expatriates in Kanada
Der Unterschied zwischen Work / Study Permit und Temporary Resident Visa
Antrag auf Temporary Work Permit für Skilled Worker
Kann man den Work Permit verlängern lassen
und wie lange kann man als Temporary Worker in Kanada bleiben?
Was muss man beachten, wenn man den Job wechseln will?
Gekündigt! Muss man das Land verlassen?
Kann man als Temporary Worker in Kanada studieren?
Kann man ohne Work Permit in Kanada arbeiten?
Work Permit für Studenten und Schüler
Au Pair und Live-in Caregiver
Kann ein Tourist einen Work Permit beantragen?
Was bedeutet „no re-entry“ beim Work Permit?
Mit einem kanadischen Work Permit in den USA arbeiten.
Open Work Permit für Familienmitglieder
Programme für junge Menschen
Falle Work Permit
Falle YWEP

Permanent Resident oder Temporary Worker?
Anträge: Work Permit - Permanent Residence
Änderung des Einwanderungsgesetzes
Vom Work Permit zum Permanent Residence Visa
Vom Skilled Worker zum Unternehmer oder Selbständigen

Fortsetzung folgt

bonne chance

maxim